Ihre Meinung zu den Büchern von Alan Bradley

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Fall 8: Mord ist nicht das letzte Wort*****

Name: analog 2.0 | Datum: 19. Mai 2017

Mord ist nicht das letzte Wort
Flavia de Luce ist in Mord ist nicht das letzte Wort erwachsener den je. Obwohl Flavia schon immer sehr erwachsen für ihr Alter war, ist nun eine deutliche Veränderung zu erkennen. Sie wird reifer, denkt über ihr Handeln nach und auch über die Konsequenzen die daraus entstehen. Sie geht mit sehr viel geschickt und Wissen an ihre eigenen Ermittlungen und so vergisst man beim Lesen sehr leicht, das es sich bei Flavia doch eigentlich um ein zwölfjähriges Mädchen handelt dessen Mutter gestorben und dessen Vater schwer krank im Krankenhaus liegt. Es ist spannend wie Flavia buchstäblich ihre eigene Identität formt und zu dem wird was sei sein möchte. Aber auch Nebenfiguren wie Flavias guter treuer Freund und Angestellter Dogger machen eine interessante Entwicklung durch und wir erfahren mehr über ihn.

Es gefällt mir sehr gut, das die Handlung nun endlich wieder in Bishop’s Lacey stattfindet. Alte Bekannte wie Dogger oder Mrs Mullet nehmen ihre alten Plätze wieder ein und tragen deutlich zur Entwicklung dieser Reihe bei. Mit von der Partie ist auch die kleine Cousine Undine. Leider wirkt sie auf mich völlig fehl am Platz und ich bin froh, desto weniger ich von ihr lesen muss. Aber wer weiß schon wohin ihre Handlungsstränge noch führen sollen.

Wie schon die anderen Bände, besticht auch Mord ist nicht das letzte Wort durch den typischen Sprachwitz und den tiefen schwarzen Humor den wir so an Flavia lieben.

Die Handlung selbst ist sehr durchdacht und spannend, das Buch lässt sich wirklich flüssig lesen. Es macht Spaß dabei zuzusehen wie Flavia sich von einem zum nächsten Hinweis hangelt und sich so den nächsten Hinweis herleitet. Man sieht förmlich wie es in ihrem Kopf arbeitet und auch man selbst kann noch die ein oder andere Kleinigkeit lernen.

Flavia de Luce und Mord ist nicht das letzte Wort bekommt von mir eine ganz klare Leseempfehlung. Für Fans der Alan Bradley Reihe ist es ein absolutes Muss, aber dieses Buch ist auch etwas für alle, die einfach mal etwas neues probieren wollen. Den Flavia ist alles, nur nicht gewöhnlich…

Fall 8: Mord ist nicht das letzte Wort*****

Name: G. Vogel | Datum: 18. Mai 2017

Einen Stern Abzug
Flavia ist zurück in Buckshaw und stolpert gleich wieder hinein in einen Mordfall. Natürlich ermittelt sie wieder auf ihre unnachahmliche Weise und ist Inspektor Hewitt auch diesmal einen Schritt voraus.
Insgesamt etwas düsterer als die Vorgängerbücher und einige Details der Geschichte ergaben für mich keinen richtigen Sinn, aber trotzdem sehr spannend und überraschend bis zur letzten Seite.
Einziger wirklicher Kritikpunkt ist die neue Umschlaggestaltung! Enthält nichts von dem vorherigen Charme, passt nicht zum Buch und verdirbt mir zudem irgendwie die Optik im Bücherschrank, wenn die Bände beieinander stehen. Gäbe es einen Austauschumschlag würde ich ihn sofort kaufen.

Fall 8: Mord ist nicht das letzte Wort*****

Name: Caro Kruse | Datum: 14. Mai 2017

Flavia ist zurück - zum Glück!
... denn auch diesmal schafft Alan Bradley es, Abwechslung in die Reihe um Flavia de Luce zu bringen. Der 8. Band führt sie wieder zurück auf Buckshaw. Dort findet sie jedoch sehr veränderte Gegebenheiten vor, und um dem zu entgehen, kommt ihr der Tote, den sie findet, gerade recht...
Ein wenig märchenhaft-verwoben wie "BigFish" oder Alice im Wunderland ist dieser Band der Reihe, und das ist gleichzeitig bodenständig und fantastisch!

Fall 8: Mord ist nicht das letzte Wort*****

Name: die Selbermacherin | Datum: 12. Mai 2017

Hurra, Hurra, Flavia de Luce ist wieder da!
Der 8. Fall von Flavia de Luce.
Endlich ist Flavia wieder zurück aus dem Mädcheninternat in Kanada. Auf Buckshaw wird sie nicht gerade herzlich begrüßt. Und leider muss sie auch gleich mit Schrecken feststellen, dass ihr Vater, schwer an einer Lungenentzündung erkrankt, im Krankenhaus liegt und keinen Besuch empfangen darf. Um sich etwas abzulenken besucht sie ihre Freundin, die Pfarrersfrau. Als Flavia nun im Auftrag einen Brief an den Holzschnitzer bringen soll, macht sie eine aufregende und auch gruselige Entdeckung!
Der Holzschnitzer ist tot! Er hängt kopfüber an seiner Schlafzimmertür!
Natürlich kann Flavia nicht widerstehen und steckt gleich wieder knietief in Ermittlungen... und bringt sich ganz nebenbei gehörig in Schwierigkeiten

Hurra, Hurra, die Flavia de Luce ist wieder da!!!
Hachz was hab ich mich aus Flavias 8. Fall gefreut!
Nachdem Band 7 "Eine Leiche wirbelt Staub auf" ein paar Schwächen zeigte, war ich doch mächtig gespannt, wie es denn nun mit der Reihe weitergehen wird...
Um es gleich zu sagen!
SUPER!
Flavia ist wieder voll in ihrem Element!
Klasse ist natürlich ihre Spürnase und all das Wissen über Chemie aber auch die Interaktionen mit ihren Schwester und Dogger haben zum Lesespaß beträchtlich beigetragen! Oh ja, und natürlich Flavias treues Pferd ääh Rad Gladys, dieses darf natürlich nicht unerwähnt bleiben :-) Tja, ich denke, all das hat beim letzten Band einfach gefehlt!
Aber so habe ich das Buch fast nicht aus der Hand legen können!
Das Negative an all der Spannung und dem Lesevergnügen ist natürlich nun wieder das laaaange Warten auf Band 8! Pffff
Mein klares Fazit ist also: Wer Flavia de Luce immer noch nicht kennt, gerne spannende aber auch witzige Bücher ließt und nichts gegen etwas schwarzen Humor einzuwenden hat, sollte nun endlich mit der Lektüre beginnen!
Lesen! Lesen! Lesen!
Ich glaube, ich vertreibe mir die Zeit bis Band 9 rauskommt und lese einfach alle Bände noch mal!
:-)

Fall 8: Mord ist nicht das letzte Wort*****

Name: Travel Without Moving | Datum: 12. Mai 2017

"Falls ich irgendwann mal dazu komme, verfasse ich eine wissenschaftliche Abhandlung darüber."
Die Rückkehr zu ihrer Familie hat sich Flavia de Luce anders vorgestellt: Nach ihrem mehrmonatigen Aufenthalt in Kanada kommt sie eines verregneten Tages wieder in die englische Heimat zurück, doch am Hafen wartet nur Dogger. Von ihrem Vater und ihren Schwestern Feely und Daffy keine Spur! Von Dogger erfährt Flavia, dass ihr Vater mit einer Lungenentzündung im Krankenhaus liegt und dass es nicht gut um ihn steht.

Sehr bald wird Flavia jedoch von ihrer Sorge um ihren Vater abgelenkt, denn sie macht sich auf den Weg nach Stowe Pontefract, um im Namen ihrer Freundin Cynthia, die mit einer schlimmen Erkältung im Bett liegt, einen Brief für einen gewissen Mr. Sambridge zu überbringen. Als auf dessen Gut Thornfield niemand auf Flavias Klingeln reagiert, packt sie die Neugier, und sie erkundet das Haus. Dort entdeckt sie im ersten Stock die Leiche von Mr. Sambridge.

Flavia wäre nicht Flavia, wenn sie sich nicht sofort daran machen würde, die Leiche genau zu untersuchen und schließlich bezüglich des Todes von Mr. Sambridge zu ermitteln.

Ich habe alle sieben Vorgängerbände der Reihe mit großer Begeisterung gelesen, und freue mich, dass im achten Band die Handlung wieder in Bishops‘ Lacey angesiedelt ist, denn ich habe im letzten Band (Eine Leiche wirbelt Staub auf), der in Kanada spielt, die typische Buckshaw-Atmosphäre und die altbekannten Bishop‘s Lacey-Protagonisten vermisst. Im achten Band kommt Flavia zurück in ihre Heimat, und mit ihrer Rückkehr begegnet der Leser auch wieder den beiden fiesen Schwestern Feely und Daffy, dem wunderbaren Dogger und der stets bemühten Mrs. Mullet, deren Koch- und Backkünste jedoch unterirdisch sind, sowie den anderen Bewohnern von Bishop‘s Lacey außerhalb Buckshaws.

Auch der achte Band um Flavia zeichnet sich durch ungewöhnliche Phrasen, einen herrlichen Sprachwitz und viel schwarzen Humor aus. Mich bringt dieser für Alan Bradley typische Schreibstil häufig zum Lachen, und ich freue mich jedes Mal, wenn ich auf eine Redewendung stoße, die ich schon lange nicht mehr gehört oder gelesen habe. Dabei ist auch die Übersetzung sehr zu loben, denn beim Lesen der Flavia-Reihe habe ich nie das Gefühl, dass etwas nicht richtig passt oder dass eine Übersetzung holprig ist.

Wie stets bei der Reihe wurde ich auch bei der Lektüre von Mord ist nicht das letzte Wort perfekt an einen anderen Ort und in eine andere Zeit versetzt, war begeistert von den stimmungsvollen Beschreibungen der Handlungsorte, von den gelungenen Charakterisierungen der Figuren und von den amüsanten und liebevollen Einfällen Bradleys.

Leider wird es nun wieder eine ganze Weile dauern, bis der nächste Band erscheint. Das neunte Buch ist im englischen Original für Januar 2018 angekündigt. Die lange Wartezeit werde ich mir mit der kostenlosen Kurzgeschichte Das Geheimnis des kupferroten Toten und den Hörbüchern vertreiben.

Alan Bradley: Mord ist nicht das letzte Wort. Deutsch von Gerald Jung und Katharina Orgaß. Penhaligon, 2017, 347 Seiten;
19,99 Euro.

Fall 8: Mord ist nicht das letzte Wort*****

Name: Silke Schröder, hallo-buch.de | Datum: 07. Mai 2017

Ein gelungener neuer Flavia de Luce-Krimi,
seinem neuen Krimi sucht Alan Bradleys Hauptfigur, die zwölfjährige Flavia, nach Identitäten. Sie selbst muss sich über ihre eigene neue Rolle klar werden. Denn nach ihrem Aufenthalt in Kanada fühlt sie sich nicht nur ein wenig entfremdet, sie muss auch lernen, was es heißt, ein großes Anwesen mitsamt Bewohnern geerbt zu haben. Ihr Vater ist schwer krank, und so ist nicht undenkbar, dass sich in der Familie bald viel ändern wird. Doch auch in ihrem neuen Fall geht es viel um die Frage, wer eigentlich wer ist. Das verbindet der Autor sehr geschickt miteinander und schickt Flavia so auf den nicht immer einfachen Weg zum Erwachsen-werden. Ein gelungener neuer Flavia de Luce-Krimi, in dem es mal nicht nur um die Pfiffigkeit seiner kleinen Ermittlerin geht..

Fall 8: Mord ist nicht das letzte Wort*****

Name: Colorul_Leaf | Datum: 05. Mai 2017

Ein neues Abenteuer mit Flavia

Endlich kehrt Flavia vom Internat in Kanada zurück nach Buckshaw, nur um dort zu erfahren, dass ihr Vater im Krankenhaus liegt und keinen Besuch empfangen darf. Um ihren boshaften Schwestern zu entkommen, schwingt Flavia sich auf ihr Fahrrad: Sie soll für die Frau des Pfarrers eine Nachricht an den abgeschieden lebenden Holzbildhauer Mr. Sambridge überbringen. Doch niemand öffnet. Neugierig betritt Flavia die Hütte und ist überrascht, einen Stapel Kinderbücher im Zuhause des ruppigen Junggesellen zu entdecken. Und noch ein unerwarteter Fund steht Flavia bevor – denn an der Schlafzimmertür hängt, kopfüber gekreuzigt, der tote Mr. Sambridge ..

Flavia ermittelt wieder und führt den Leser dabei abermals in die Welt der Chemie und in ihre eigene Gefühlswelt. Man merkt, dass der Charakter Flavia de Luce mit Fortschreiten der Romane zunehmend Erwachsener und nachdenklicher wird. Es geht nicht nur darum, den Tod eines Mannes zu lösen, Flavia versucht auch, sich selber zu finden. Aber auch die Nebenfiguren werden bei dieser Entwicklung nicht ausgelassen und zeigen die ein oder andere Seite, die man bisher noch nicht gesehen hat. Gerade diese Tiefe, gepaart mit dem manchmal etwas düsteren Humor, macht das neueste Werk von Alan Bradley aus. Klare Empfehlung für alle, die auch die vorherigen Romane gelesen haben.

Fall 8: Mord ist nicht das letzte Wort*****

Name: Hans-Günther Scharf | Datum: 22. April 2017

Wie immer spannend - aber Kritik an Verlagsentscheidung
Wer Flavia de Luce mag, wird auch dieses Buch lieben.
Allerdings: ich verstehe die Entscheidung nicht, nun mit dem 8. Band die bisherige Optik und Stilistik der Umschlagsgestaltung zu ändern. Es geht nicht etwa darum, das das "neue Design" nicht ansprechend wäre. Doch stellt die Neuausrichtung einen unnötigen (Stil-) Bruch dar. Gerade die bisherigen liebevollen Zeichnungen und die Covergestaltung hatten einen erfreulich morbiden Charme. Schade drum.

Fall 1: Mord im Gurkenbeet*****

Name: Charlene | Datum: 08. April 2017

Flavia muss man gerne haben
Handlung:In dem ersten ersten Teil der Reihe Flavia de Luce geht um die noch relativ junge Flavia, die liebend gern ihren Schwestern Streiche spielt und wahnsinnig viel Zeit in ihrem kleinen Labor verbringt. Sie lebt mit ihrem Vater und ihren beiden Schwestern zusammen auf einem großen Cottage. Eines Tages findet Flavia eine Leiche im Garten und jeder geht davon aus, das Flavias Vater den Herren ermordet hat. Allerdings glaubt Flavia das nicht und begibt sich alleine auf die Reise, die Beweisstücke und Hintergründe zu finden. Sie lernt neue Leute kennen und begibt sich oft in Gefahr.

Orte; Es spielt im wunderschönem England auf einem Cottage, das schon seit Jahren im Besitzt der de Luce's ist. Der Ort war ganz fantastisch. Vor allem, da es auch gut beschrieben war.

Personen: Ich liebe Flavia, sie ist einfach anders als Kinder in ihrem Alter, vor allem hat mir der Chemie Aspekt bei ihr gefallen, da ich Chemie auch ziemlich cool finde. Die anderen Personen wurden sehr gut beschrieben und ich mochte die meisten Personen auch wirklich gerne.

Schreibstil: fand ich wirklich gut, ich konnte es wirklich schnell lesen, er war einfach und nicht verschnörkelt. Man konnte es wirklich gut lesen und es wurden auch tolle Beschreibungen und Redewendungen eingebaut.

Gestaltung: Das Cover hat mich sofort angesprochen, es ist einerseits in sehr schlichten Farben gehalten, aber andererseits geschieht trotzdem viel auf dem Cover und es wurden toll Sachen mit eingebaut. Auch die Kapitelgestaltung war sehr schön und schlicht, vor allem weil die Schriftart gewechselt ist.

Geschichte: Hier muss ich leider einen Punkt abziehen, da ich es an manchen Stellen wirklich etwas langweilig und ziehend fand, ich musste das Buch nach 10 gelesenen Seiten wieder weglegen, da es mich an manchen Stellen einfach nicht gepackt hat, natürlich gab es auch einige spannende Seiten, wo ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte. Der Verlauf der Geschichte hat mir aber wieder relativ gut gefallen, man kam relativ schnell zum Wendepunk am Anfang und man hat dann am Ende auch nochmal ein offenes ende, was spannend auf den nächsten Teil macht.

Fazit. Ich fand das Buch wirklich toll, vor allem hat mir die Protagonistin Flavia gefallen, es wurde wirklich alles toll zusammengefügt, dass heißt Ort, Personen und Zeit wurden wirklich toll mit einander verbunden, was ein wirklich tolles Buch ergibt. Auch das Cover hat mir richtig gut gefallen und es wird sicherlich einen extra Platz in meinem Bücherregal bekommen. Allerdings fand ich das es an manchen Stellen nur schleppend voranging und deswegen musste ich dort ein Punkt abziehen, deshalb gibt es 4 von 5 Sternen.

Fall 1: Mord im Gurkenbeet*****

Name: Liliane | Datum: 29. März 2017

Wahnsinn!!!!!
Ich finde die Bücher voll cool, spannend, und einfach lustig erzählt! Bessere Literatur gibt es nicht!

Fall 7: Eine Leiche wirbelt Staub auf*****

Name: M. Richter | Datum: 03. Februar 2017

Ich liebe Flavia!
Ich möchte eigentlich gar nicht so viel sagen, ich liebe Flavia und ihre Geschichten total und kann jedem diese Reihe nur empfehlen der Geschichten mit Witz und Biss lesen möchte!
Nur vom Cover des Taschenbuches bin ich mega enttäuscht!! Ich verstehe diese Änderungen in Reihen einfach nicht und die Cover von dieser Reihe sind was echt besonderes, sie sehen so fantastisch aus, aber das TB war für mich echt ein Schock.
Leider soll das mit Band 8 weiter geführt werden?
Ich kann das leider wirklich nicht nachvollziehen, und hoffe auf Änderung zurück. Aber Flavias Abenteuer stehen dem dennoch in nichts nach.
Deswegen aber der Stern abzug, da mich die Cover damals erst auf diese Reihe gebracht haben.

Fall 6: Tote Vögel singen nicht*****

Name: tinaliestvor | Datum: 30. Dezember 2016

Eine unerwartete Heimkehr
Um es gleich vorwegzunehmen, der Mord in diesem Fall ist reine Nebensache und wird natürlich von Flavia aufgeklärt. Dieser Teil der Flavia de Luce Reihe hingegen widmet sich ganz der Rückkehr der toten Mutter Harriet nach Buckshaw.

Flavia und der Rest der Familie verlebt derzeit umhüllt in einer nebligen Wolke in ihrem alten Manor. Die Leiche von Harriet wird mit Prunk und militärischen Ehren der Familie zur Beisetzung in die Familiengruft überstellt und während der Beerdigunsgvorbereitungen tauchen so manche zwielichtige Gestalten auf.

Ausgerechnet Winston Churchill setzt Falvia einen Floh ins Ohr und der gilt aufzuklären. Ein Plan muss her und dabei verlässt sich die junge Flavia natürlich samt und sonders auf ihr Chemielabor und natürlich auch auf ihren getreuen Doggers.

Ein weiterer spannender Teil, der einem die Hintergründe der Familie de Luce ein wenig genauer erklärt und dabei nebenbei noch ein altes Geheimnis lüftet und eines mit sich weiter begräbt.

Fall 1: Mord im Gurkenbeet*****

Name: Svenja Seidel | Datum: 04. November 2016

Flavia de Luce
Ich habe bisher wirklich sehr viele Bücher gelesen, alle möglichen Genres. Und dabei stehen die Romane um Flavia de Luce trotzdem außer Konkurrenz. Die Bücher sind spannend, unterhaltsam, witzig und manchmal machen sie einen auch nachdenklich. Die Charaktere gefallen mir ebenfalls sehr sehr gut. Jeder ist einzigartig und auf seine eigene Art und Weise irgendwie schräg (aber positiv schräg). Flavias Vater ist beispielsweise in meinen Augen düster und auch ein wenig mysteriös. Die Figuren sind sehr detailliert beschrieben. Generell ist die Schreibweise von Alan Bradley sehr angenehm - nicht zu trocken, nicht zu langweilig und eine Prise Humor setzt er immer an der richtigen Stelle. Außerdem sind die mysteriösen Tode jedes mal anders, sodass es nicht langweilig wird, wie es in anderen Krimis häufiger der Fall ist. Die Bücher sind sowohl für Jung als auch Alt geeignet.

In Zukunft würde ich mir wünschen, dass wir noch mehr über die einzelnen Charaktere bzw. deren Persönlichkeiten erfahren.

Ansonsten lässt sich nur sagen: Daumen hoch, Alan Bradley! Weiter so!

Auf dass wir noch viele unterhaltsame Flavia de Luce Abenteuer mitverfolgen dürfen.

Fall 7: Eine Leiche wirbelt Staub auf*****

Name: christina platzer | Datum: 09. Oktober 2016

soooooooooooooo cool
i have read the books since i was 12 and now iam thirteen but yeah i love the books and iam one of your biggest fans i hope you made book 8 i will read it ,and iam sure i will love it<3 <3 <3 <3 <3

Fall 1: Mord im Gurkenbeet*****

Name: Martina Kraus | Datum: 13. August 2016

Erfrischend anders!
Flavia ist gleich beim ersten Mordfall meine Freundin geworden!

Fall 6: Tote Vögel singen nicht*****

Name: Frauke Gerdes | Datum: 09. August 2016

absolutes Highlight der Reihe
Alan Bradley
Flavia de Luce
Tote Vögel singen nicht
314 Seiten
blanvalet Verlag
9,99€

Zum Inhalt

Es ist ein Frühlingsmorgen im Jahr 1951. Flavia de Luce hat sich mit ihrer Familie am Bahnhof von Bishop’s Lacey eingefunden, um die Heimkehr ihrer beim Bergsteigen in Tibet verschollenen Mutter Harriet zu erwarten. Als der Zug einfährt, nähert sich ein großer Fremder der elfjährigen Hobbydetektivin und flüstert ihr eine kryptische Botschaft zu. Einen Augenblick später ist der Mann tot – jemand aus der Menschenmenge hat ihn offenbar vor den Zug gestoßen. Ein neuer Fall für Flavia de Luce, die sich dieses Mal sogar in die Lüfte schwingt, um einen Killer zur Strecke zu bringen, und die endlich die Wahrheit erfährt über die Vergangenheit ihrer Mutter …

Meine Meinung

Das Buch ist wirklich eines von Bradleys besten. Nach einem dicken fetten Cliffhanger in Band fünf geht es nun weiter. Der Charakter ist super beschrieben und astrein durchgezogen. Man mag sich fragen, wie kann eine Elfjährige so entspannt bleiben, wenn ein Mann direkt neben einem stirbt, aber ok. Es passt zum Buch, es passt zur Handlung und natürlich auch zur Protagonistin.
Man erfährt nicht nur viel über die kleine Hobby-Miss-Marple sondern auch über ihre Vergangenheit und das gefällt wirklich sehr.
Alles in Allem sehr gut zu lesen, ein absolut kurzweiliges Vergnügen und eine Leseempfehlung.

Fall 1: Mord im Gurkenbeet*****

Name: Magnificent Meiky | Datum: 27. Juli 2016

Ein ungewöhnlicher Krimi mit einer außergewöhnlichen Protagonistin!
Die Cover der Flavia de Luce-Reihe sind mir schon öfter begegnet, aber für mich sahen sie immer ein bissen düster und nach Vampir-Roman aus. Jetzt, wo ich aufgeschnappt habe, dass es sich bei den Büchern aber um Krimis handelt, musste ich unbedingt mal in die Reihe reinlesen.

Schnell habe ich festgestellt, dass die kleine Flavia vom Cover gar nicht so düster ist, sondern eher ein kleines Wunderkind. Sie ist mit ihren 11 Jahren ein wahres Chemiker-Ass und tüftelt in ihrem Labor vor sich hin. Gerne versucht sie ihre neuesten Gemische auch an ihren beiden älteren Schwestern Ophelia und Daphne aus, mit denen sie sich ständig in den Haaren hat. Ihr Vater lebt eher zurückgezogen und interessiert sich hauptsächlich für seine Briefmarkensammlung. Die de Luces leben in einem Herrenhaus in England, wo Flavia eines Nachts einen Mann im Gurkenbeet findet, der seine letzten Atemzüge macht. Auch der Gärtner Dogger, den Flavia zur Hilfe holt, kann dem Mann nicht mehr helfen. Nach kurzen Ermittlungen wird Flavias Vater als Mordverdächtiger ins Gefängnis gebracht. Doch Flavia ahnt, dass ihr Vater unschuldig ist und wittert eine größere Geschichte. Daher ermittelt das kleine 11-jährige Mädchen auf eigene Faust. Sie verhört Verdächtige, kombiniert Spuren und Geschichten und verbindet das Ganze mit ihrer Leidenschaft zur Chemie.

Ich fand die Geschichte an sich wirklich nett und gut gemacht. Leider empfinde ich aber Ermittlungsarbeiten von Kindern immer etwas fragwürdig. Allgemein hat Flavia ein erstaunliches Wissen und eine Kombinationsgabe, die ihres Gleichen sucht. Leider war dieser Aspekt für mich ein bisschen zu unrealistisch. Trotzdem hat das Buch seinen eigenen - vor allem britischen - Charme. Das Buch ist humorvoll und hat etwas Altmodisches an sich (Spielzeit 1950). Die Ermittlungsarbeiten finden ohne große Computerarbeit oder moderne Technik statt, was ich durchaus interessant fand.

Insgesamt hat mir das Buch schon gefallen, aber man muss sich natürlich vorher klar machen, dass die Geschichte eher eine sehr junge Zielgruppe hat. Ich kann mir auf jeden Fall vorstellen, dass man im jungen Teenageralter sehr viel Freude mit diesem Buch bzw. der Reihe hat. Wirklich mitreißen konnte mich das Buch aber leider nicht. Es ist aber auf jeden Fall eine nette Unterhaltung für zwischendurch!

Fall 6: Tote Vögel singen nicht*****

Name: Zeilenfluegel | Datum: 03. Juli 2016

Ein toller sechster Band
Meine Meinung:

Am Anfang sind noch viele Fragen offen und durch ein paar unklare Worte muss man die Sätze teilweise nochmal lesen um sie zu verstehen. Im Laufe des Buches bessert sich diese Kleinigkeit allerdings. Wie in den vorherigen Bänden geht es in 'Flavia de Luce' nicht nur darum einen Fall zu lösen, man erfährt auch vieles über ihre Familie und deren Vergangenheit, was das Buch unter anderem sehr spannend macht.
Alan Bradleys Schreibstil macht es dem Leser leicht sich in die Charaktere hineinversetzen zu können.
Zum Ende hin wird nicht nur über Harriets Vergangenheit berichtet sondern auch darüber, wie es mit Flavia weitergeht.


Fazit:

Durch die Spannung, die das ganze Buch über hält, ist der sechste Band der Flavia de Luce Reihe wirklich zu empfehlen. Allen Neueinsteigern ist jedoch zu raten bei Band eins zu beginnen.

Ich gebe 'Flavia de Luce - Tote Vögel singen nicht' 4 von 5 Sterne.

Fall 7: Eine Leiche wirbelt Staub auf*****

Name: Buchmafia | Datum: 19. Juni 2016

Flavia in Kanada
Ich liebe die Geschichten und Ermittlungen der kleinen altklugen und Sprüche-klopfenden Flavia de Luce, die in ihrem nun schon siebten Abenteuer in Kanada auf gewohnte Manier über eine Leiche stolpert und die Ermittler mühelos in die Tasche steckt sowie die Leser zum spannenden und verwirrenden Rätseln anregt.

Klappentext:
Alles Tote kommt von oben! Verbannt – so empfindet Flavia ihr Schicksal, als ihr Vater und ihre Tante Felicity sie auf ein Schiff nach Kanada verfrachten. Dort, in Toronto, soll sie Miss Bodycote’s Female Academy besuchen, das Mädcheninternat, an dem auch schon Flavias Mutter Schülerin war. Noch in ihrer ersten Nacht »in Gefangenschaft « landet ein unerwartetes Geschenk zu Flavias Füßen: eine verkohlte, mumifizierte Leiche, die aus dem Kamin in ihrem Zimmer purzelt – der Beginn einer Reihe von Nachforschungen, bei denen Flavia auf zahlreiche mysteriöse Vorkommnisse in Miss Bodycote’s stößt. Doch wenn es darum geht, Rätsel zu lösen, ist Flavia in ihrem Element ...

Die intelligente, chemieverliebte, exzentrische 12jährige Flavia de Luce hat mich auch in diesem Band mit ihren verdrehten Gedankengängen und klugen Rückschlüssen verblüfft und begeistert. Auf sich allein gestellt in Kanada und verbannt von ihrem geliebten Buckshaw in Bishop's Lacey verfolgt sie genauso wie ein Terrier ihr Ziel und geht dabei dennoch ungewohnte Wege. Genau wie ich beim Lesen vermisst sie allerdings lieb gewonnene Figuren aus ihrer gewohnten Umgebung und ihrer Familie. Doch an schrägen und undurchsichtigen Charakteren mangelt es auch diesmal nicht, angefangen vom Lehrkörper der Miss Bodycote über Hausmutter, Hausmeister und Dienstpersonal der dortigen Wäscherei bis hin zu den dauerrauchenden Schülerinnen, die zum Teil auf mysteriöse Art verschwinden. Sehr schön old-fashioned platziert in den 1950er Jahren hat vieles für mich einen besonderen Reiz. Die durchaus hochnäsige britische Flavia manövriert sich filmreif und mit ebensolcher Ausdrucksweise (natürlich orientiert an den 1950er Jahre-Filmen) durch die "neue Welt".

Flavia ist in Kanada auf sich selbst gestellt, weiß nicht, wer Freund und wer Feind ist, muss Prüfungen bestehen, die sie in keiner Weise durchschaut. Und das alles unter Einhaltung einer absurden Hausordnung, die striktes Lichtverbot nach neun ebenso beinhaltet wie das Verbot des Befragens von Mitschülern über andere Mitschüler. Dass Flavia unter diesen Umständen abendliche und nächtliche chemische Experimente und Personenbefragungen zur Ermittlung des Mörders bewerkstelligen kann grenzt an ein Wunder und ruft bei der Verdrehtheit der Planung und Durchführung beim Lesen viel Vergnügen und Schmunzeln hervor.
Am Ende - wie sollte es anders sein - steckt sie den ermittelnden Inspektor mit ihren Schlussfolgerungen in die Tasche, ist allen anderen Verschwörern mindestens eine Nasenspitze voraus und löst das Rätsel, ohne den Ruhm dafür einheimsen zu können.

Mir gefiel das Setting der vorangegangenen Bände und das Wiedersehen mit den einzelnen Figuren bisher sehr gut, dennoch hat auch dieser Band seinen Reiz. Für mich erscheinen die Charaktere der Schulbesatzung von Miss Bodycote aber lediglich als Hintergrundmusik zu Flavia's virtuosem Spiel, was zwar zu ihrem Typus als Einzelgängerin passt, der Geschichte aber leider auch ein wenig der Farbigkeit nimmt.
Dennoch habe ich mich köstlich amüsiert und mitgefiebert, wer hinter dem Mord steckt, weshalb das Buch von mir fünf Sterne bekommt.

Fall 5: Schlussakkord für einen Mord*****

Name: Florentinejo | Datum: 22. Mai 2016

Flavia, Klapp die Fünfte
Zuerst muss ich sagen, dass ich die Reihe schon seit Teil eins verfolge und dieses Buch wie eine Umarmung war, wie ein Zurückkehren zu alten Freunden.

Allerdings kann man das Buch auch einzeln lesen, da die Charaktere am Anfang vorgestellt werden. Das war auch für mich von Vorteil, da ich Teil vier vor über einem Jahr gelesen habe und mich in Bishop's Lacey der Fünfziger Jahre nicht mehr so gut auskannte.

In Band fünf wird Flavia erwachsen. Sie ist zwar immer noch sympathisch arrogant, aber man merkt, dass sie weniger frech zu ihren Freunden und Bekannten ist.

Obwohl ich mit Chemie sonst nicht so viel anfangen kann, ist sie hier ein fester und wichtiger Bestandteil, jedoch nicht so dominierend wie in den vorherigen Bänden. Da hatte ich öfter mal Fragezeichen im Gesicht, bei "Schlussakkord für einen Mord" nicht.

Die Beschreibungen sind sehr gut gemacht, ich konnte mir alles genau vorstellen.

Im fünften Band kommt es außerdem zu einer Vertiefung der Nebengeschichten. Allerdings will ich hier nicht zu viel verraten.

Und wow! Was war das für ein Ende! So einen unglaublichen Plot Twist hatte ich lange nicht. Aber auch hier: Lest selbst. :)

Einiges Manko ist, dass nur sehr langsam Spannung aufgebaut wird. Meist radelt Flavia umher und redet mit dem Vikar oder anderen Dorfbewohnern.

Fazit:

Eine gelungene Fortsetzung mit spannendem Krimi und einem unfassbaren Ende.

Man liest den ersten Band von Flavia de Luce wegen des Krimis oder weil man auf die wunderhübschen Cover aufmerksam geworden ist. Jeden weiteren liest man jedoch wegen der Charaktere und Flavias Beziehung zu ihnen.

Und nach diesem Ende brauche ich den nächsten Band!

Fall 1: Mord im Gurkenbeet*****

Name: Weltenwandler | Datum: 11. Mai 2016

Toller britischer Krimi mit guter Portion Humor gespickt
Autor: Alan Bradley
Titel: Flavia de Luce- Mord im Gurkenbeet, 1. Teil der Reihe
Erscheinungsdatum: 2009
Genre: Kriminalroman FSK ab 12 Jahre ;)

Flavia lebt mit ihrem Vater, 2 Schwestern, einer Köchin und einem Gärtner (wenn er gerade nicht Chauffeur ist), auf Buckshaw, dem Sitz ihrer Familie seit langer Zeit. Eines morgens, findet sie beim durchschreiten, vom Gurkenbeetes des Hauses, einen sterbenden Mann, der ihr nur ein einziges Wort, mit letzter Kraft sagt: »Vale«.
Die Polizei wird gerufen und übernimmt den Fall. (Denken diese). Denn Flavia, ist intelligent, vorwitzig und nicht zu stoppen. Sie macht sich ihre eigenen Gedanken und handelt zielstrebig, um herauszufinden, was wirklich passiert ist. Dabei ist die, Tatsache das sie eine kleine Giftmischerin ist, ihr eine große Hilfe.

Dieses Buch mochte ich sehr, da ich britische Krimi’s schon immer liebte. Flavia ist eine Protagonistin von ca 11 Jahren, die mit ihren Worten und Handlungen, nicht nur die Personen im Buch erstaunt, sondern auch den Leser. Ich habe viel gelacht, der Humor ist typisch englisch und erfrischend. Der Schreibstil ist wirklich einfach und gut zu verstehen, die Sprache ist nicht kompliziert. Trotzdem ist es durchweg sehr spannend, da man nie weiss, was auf einem zukommt, was Lustiges oder eine spannende Wendung mit guten Cliffhängern. Flavia muss man einfach gern haben mit all ihren positiven und frechen Eigenschaften.

Alan Bradley hat da eine tolle Reihe gestartet 2009, die Leser jeden Alters ab 12 begeistern kann. Besonders Liebhaber von Agatha Christie etc., kommen auf ihre Kosten. Denn Tee wird hier viel ausgeschenkt. Die Geschichte spielt in den 50ziger- Jahren, wird also nicht von zuviel technischen Mitteln wie Computern etc. belastet. Hier geht es einfach nur klassisch um den Mord, und die Ermittlungen dazu, mit menschlicher Natur.
Ungereimtheiten habe ich nicht gefunden. Ich suche auch nie danach, analytisches Lesen, mag ich halt nicht. Es hätte schon offensichtlich sein müssen. Aber da gab es nichts. Denke, darauf konnte sich Alan Bradley auch sehr gut konzentrieren, da er sich ganz auf die Geschichte zum Fall konzentrierte ohne große Abschweifungen.

Dieses Buch hat mir viel Vergnügen bereitet, weshalb ich die weiteren 6 Teile auch lesen möchte. »Möge diese Reihe ewig sein, und sich vermehren« :)

Kurzer Satz aus dem Buch:

Flavia:« Vater schaute mich die gesetzlich vorgeschriebenen vier Sekunden über seinen Brillenrand an, ehe er sich wieder seinen klebrigen Kostbarkeiten widmete.«

Ich denke dieser Satz, ist ein gutes Beispiel für den tollen Humor in dem Buch.

Gerne gebe ich diesem Buch 4 Sterne.

Freue mich auf ein Wiederlesen mit Flavia.


Euer Weltenwandler

Fall 7: Eine Leiche wirbelt Staub auf*****

Name: Caro Kruse | Datum: 10. Mai 2016

Teil 7 ist genau so genial, wenn nicht sogar besser ...
... als die vorherigen Bände. Der Ortswechsel von Buckshaw in die Höhere Mädchenschule (man kann sich Flavia da kaum vorstellen..) tut der Reihe richtig gut. Alles, was dort passiert, passt zu Flavia und ist dennoch erfrischend anders. Und kaum ausgelesen freue ich mich auf den nächsten Band.

Seltsam finde ich nur, dass einem Krimipodcast, der auf den ersten Blick ausschließlich Krimis und Thriller rezensiert, aufgrund fehlender Rezensionsexemplare vom Verlag vorgeschlagen wird, doch "Nenn mich nicht Hasi" zu rezensieren. Aber das hat ja mit dem Buch nichts zu tun.

Fall 7: Eine Leiche wirbelt Staub auf*****

Name: steffuka | Datum: 01. Mai 2016

Flavia rockt Kanada
„Wenn wir beide usns auch nur ansatzweise ähnlich sind, dann schwärmen Sie ebenso wie ich für Fäulnis und Zersetzung“ – Erster Satz

!VORSICHT: KANN SPOILER ZU DEN VORHERIGEN BÄNDEN ENTHALTEN!

Die Aufmachung:
Wieder ein absolutes Coverhighlight der Reihe mit vielen kleinen Details, die stellenweise erst im Laufe der Handlung Sinn ergeben.

Das Setting:
Bislang haben alle Flavia-Fälle in dem beschaulichen englischen Dorf Bishops Lancy abgespielt, aber diesmal gibt es einen Schauplatzwechsel der besonderen Art. Flavia wird auf ein Internat in Kanada geschickt. Das bedeutet für den Leser völlig neue Charaktere und viele neue Geheimnisse.

Der Plot:
"Alles Tote kommt von oben! Verbannt – so empfindet Flavia ihr Schicksal, als ihr Vater und ihre Tante Felicity sie auf ein Schiff nach Kanada verfrachten. Dort, in Toronto, soll sie Miss Bodycote’s Female Academy besuchen, das Mädcheninternat, an dem auch schon Flavias Mutter Schülerin war. Doch noch in ihrer ersten Nacht »in Gefangenschaft« landet ein unerwartetes Geschenk zu Flavias Füßen: eine verkohlte, mumifizierte Leiche, die aus dem Kamin in ihrem Zimmer purzelt – der Beginn einer Reihe von Nachforschungen, bei denen Flavia auf zahlreiche mysteriöse Vorkommnisse in Miss Bodycote’s stößt. Wenn es darum geht, Rätsel zu lösen, ist Flavia in ihrem Element – doch ihre wahre Bestimmung soll erst noch enthüllt werden …" - Klappentext

Flavia hadert anfangs sehr mit ihrer neuen Situation, aber die Handlung hat sich sofort präsentiert und schon vor dem Fund der Leiche bauen sich einige Fragen auf. Teilweise resultieren diese auch aus dem vorherigen Band, in dem offenbart wird, dass Flavia sozusagen zu einer englischen Geheimagentin ausgebildet werden soll.

Im Laufe der Geschichte verliert sich dann die "Ermittlung" von Flavia immer wieder in der Handlung. Es gibt viele Fragen zu beantworten und irgendwie scheint wirklich jeder aus dieser Schule irgendwas zu wissen. Ich habe mich wirklich schwer damit getan herauszufinden, wer jetzt Mitglied dieser ominösen Geheimgesellschaft ist, zu der Flavia beitritt und wer einfach nur so einen Drang zur Geheimniskrämerei hatte.

Am Ende geht alles recht rasant zu, aber irgendwie hat mir ein großer Bums gefehlt. Außerdem blieben ein paar Fragen offen, von denen ich nicht weiß, ob sie im nächsten Band geklärt werden.

Der Romantikfaktor:
Da die Flavia de Luce-Reihe ein reiner Krimi ist und es auch etwas eigenartig wäre eine 12-jährige zu verkuppeln, fällt der Romantikfaktor hier raus.

Die Charaktere:
Flavia war wie immer skurril und hat mich mit ihrer Mischung aus Genialität und kindlicher Naivität voll für sich eingenommen.

Die anderen Schülerin der Schule, konnte ich nicht recht auseinander halten und war etwas enttäuscht darüber, dass Flavia keine wirkliche Freundin gefunden hat.

Die Erwachsenen allerdings waren sehr vielseitige und spannende Charaktere, die man bis zum Schluss kaum durchschauen konnte.

Die Umsetzung/Der Schreibstil:
Ich mag den Schreibstil von Alan Bradley sehr gerne. Wie schon in meinen anderen Rezensionen erwähnt, schreibt er analytisch und trocken, was einfach zu der Handlung und vor allem zu Flavia passt.

Fazit:
Ich bin wie auch von der Büchern vorher sehr begeistert. Jetzt heißt es für mich warten darauf, dass der nächste Teil rauskommt. Ich hoffe auf einen weitern spannenden Fall der jungen Detektivin. Ich empfehle die Reihe nicht nur Krimifans. Reinschnuppern lohnt sich wirklich.

Fall 4: Vorhang auf für eine Leiche*****

Name: Jaycee | Datum: 22. April 2016

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If time is money you've made me a weehalitr woman.

Fall 7: Eine Leiche wirbelt Staub auf*****

Name: Anna Stemmann | Datum: 18. April 2016

Flavia de Luce

In ihrem mittlerweile siebten Fall begibt sich die 11-jährige Flavia de Luce wieder auf Verbrecherjagd: wie der Untertitel, Eine Leiche wirbelt Staub auf, verspricht, inklusive einer Leiche, die für mächtig Trubel sorgt. Plötzliche Todesopfer, dahinter stehende skurrile Ereignisse und kluge chemische Experimente, mit denen sie den Kriminellen nachspürt, gehören für die Flavia-Reihe zur Standardausstattung. Im bisherigen Zentrum der Serie standen dabei ihre Erlebnisse auf dem elterlichen Herrenhaus in Buckshaw, verortet in der provinziellen Peripherie von London. Neben der topographischen Entrückung ist auch die zeitliche Achse der Ereignisse interessant. So spielen die Romane im England der Nachkriegszeit des Zweiten Weltkrieges und fangen die damit verbundene Stimmung plastisch ein; der lädierte Zustand des Landes spiegelt sich explizit in der Beschaffenheit des Hauses: das riesige Anwesen hat seine Glanzzeiten hinter sich, es bröckelt und schimmelt an allen Ecken und die mittlerweile verarmte Familie kann den Unterhalt kaum mehr aufbringen. Seit die Mutter Harriet bei einem Reiseunfall starb, sind die Umstände noch dramatischer und die Familie hat nicht nur den emotionalen Verlust zu verarbeiten, sondern auch mit dem finanziellen Ruin zu kämpfen. Gemeinsam mit Flavia leben auf Buckshaw der zurückhaltende und wortkarge Vater, der in jeder noch so absurden Situation die Britische Contenance wahrt, ihre zwei älteren Schwestern sowie der alte Gärtner und Freund der Familie Dodger. Um dieses Figurenpersonal spinnen sich die kriminalistischen Fäden, wobei Flavia als Protagonistin immer im Erzählmittelpunkt steht.

Topographische Expansion

Buckshaw und das dörfliche England sind nicht zufälliger Aktionsraum der Protagonistin, vielmehr wird dieses topographische Setting immer wieder zum gestimmten Raum, der Flavias Erleben abbildet. Gleichzeitig ist dieser Raum Milieustudie der gesellschaftlichen Verhältniss in England um 1950. Stetig schwingen Andeutungen und Verweise mit, die den spezifischen Zeitgeist des Umbruchs einfangen. Diesen Handlungsort verlässt Flavia in diesem siebten Band nun erstmals, als sie unfreiwillig von dort weggeschickt wird und in Kanada auf eine Mädchenschule, ‚Miss Bodycote’s Female Academy‘, gehen muss. Trotz dieses Ortswechsel – und dem damit verbundenen Verlusts eines starken erzählerischen Elements oder Protagonisten, denn solcher ist Buckshaw fast – funktioniert der neue Flavia-Roman außerordentlich gut. Bradley greift auf seine bewährten Handlungsbausteine zurück und lässt Flavia erneut als bedachte Detektivin agieren und weiß dabei aber die Atmosphäre des neuen Handlungsortes geschickt zu nutzen: das alte Gemäuer der Mädchenschule trieft vor Geheimnissen, Verschwörungen, Geistern und fiesen Mitschülerinnen. Genau der richtige Ort, an dem Flavia sich und ihr Gespür für Verbrechen voll entfalten kann. Bereits in der Nacht ihrer Anreise sorgt dann auch eine Leiche, die plötzlich aus dem Kamin in ihr Zimmer rauscht für einigen Trubel und Flavia geht dem Mörder auf die Spur. Die Auflösung und andere Ereignissen sollen hier natürlich nicht verraten werden.

Das Narrativ der Reihe

Man kann den Roman lesen, ohne bisher mit der Reihe um Flavia vertraut zu sein, denn ‚Eine Leiche wirbelt Staub auf‘ ist ein gut erzählter und wohl konstruierter Kriminalroman, der ebenso durch viel ironischen Humor und seine Situationskomik überzeugen kann. Aber gerade in der seriellen Reihung entfaltet sich der besondere Reiz, wenn sich im Hintergrund der jeweiligen Mordfälle – denn diese stehen in jedem Band im Zentrum – langsam und sukzessive lose Erzählfäden miteinander verbinden. Erst in der Rückschau offenbaren sich Anspielungen und Vorausdeutungen als bedeutsam, die nun Stück für Stück das gesamte erzählerische Puzzle komplettieren. Insbesondere Flavias Mutter erfährt in ihrer eigentlichen Abwesenheit eine immer größere Bedeutung, indem sich langsam ihr Geheimnis aufblättert.

Bradley gelingt es grandios, über mittlerweile sieben Bände hinweg einen komplexen dramaturgischen Bogen zu spinnen: jeder Roman erzählt einen eigenständigen Mordfall, bindet die Makrostoryline aber immer mit ein und erzählt diese geschickt weiter. Es lohnt sich daher umso mehr, am besten mit dem ersten Band zu beginnen und sich an den Folgebänden zu erfreuen. Dass die Reihe lange noch nicht abgeschlossen ist, offenbart sich in den noch ungeklärten Fäden, die vielmehr noch mit weiteren losen Enden angereichert wurden. Da Flavia am Ende nach Buckshaw zurückkehrt, darf man gespannt sein, wie ihre Abenteuer weitergehen werden.

Literatur

Bradley, Alan: Flavia de Luce. Eine Leiche wirbelt Staub auf. Aus dem Amerikanischen von Gerald Jung und Katharina Orgaß. München: Penhaligon 2016.

Fall 7: Eine Leiche wirbelt Staub auf*****

Name: Christian | Datum: 23. März 2016

Frischer Wind für die Reihe!
Im bereits siebten Fall der außergewöhnlichen Ermittlerin verschlägt es Flavia ins Internat nach Kanada. Neben dem Kriminalfall muss sie sich auch noch mit ihren Mitschülerinnen und alten Familiengeheimnissen auseinander setzen...

Inhalt:
Flavia verschlägt es von ihrem geliebten Buckshaw ins Mädcheninternat "Miss Bodycote’s Female Academy" nach Kanada. Natürlich ist sie davon alles andere als begeistert! Gleichzeitig bietet diese "Verbannung" aber auch die Chance, etwas mehr über ihre Mutter zu erfahren, da sie das Internat in ihrer Jugend auch besucht hatte. Als bereits in der ersten Nacht eine mumifizierte Leiche aus dem Kamin kullert, ist Flavia wieder in ihrem Element und geht der Sache auf den Grund - denn im Internet sind bereits mehrere Mädchen verschwunden! Wer steckt dahinter? Und was ist das Motiv?

Meine Meinung:
Flavia im Mädcheninternat? Ich hatte etwas Bedenken, dass sich der neue Band als Schulmächenroman herausstellen würde. Aber ganz im Gegenteil - der Ortswechsel bietet dem Autor allerhand neuer Möglichkeiten und das Mädcheninternat steckt voller skurriler und rätselhafter Bewohner und Geheimnisse!
Neben den Mitschülerinnen beherbergt das düstere Anwesen auch noch die undurchsichtigen Waschfrauen, die strenge Direktorin Fawlthorne oder die Chemielehrein Mildred Bannerman.
Als nach nur wenigsten Seiten die erste Leiche erscheint, ist sowohl der Leser als auch Flavia wieder gefesselt und die Ermittlungen können starten. Natürlich wird durch ihre Nachforschungen auch Inspektor Gravenhurst auf Flavia aufmerksam...

Fazit:
Der Ortswechsel hat der Reihe gut getan. Hier wimmelt es nur so vor neuer, spannender Ideen und geheimnisvollen Bewohnern. Ich habe Flavias neuen Fall regelrecht verschlungen und vergebe gerne 5 Sterne!

Fall 7: Eine Leiche wirbelt Staub auf*****

Name: Cherry | Datum: 22. März 2016

Flavias siebter Streich
Flavia ohne Buckshaw? Kann das funktionieren? Und entgegen aller Zweifel muss ich sagen: ja, es kann. Denn auch wenn wir es gewohnt sind, mit unserer sympathischen Ermittlerin und ihrem Fahrrad Gladys durch Bishop's Lacey zu strampeln und die skurrilsten Morde zu lösen, braucht es das kleine Städtchen überhaupt nicht, um uns einen unterhaltsamen Roman zu bescheren. Ganz im Gegenteil sogar, ich fand den Ortswechsel sehr erfrischend, weil er neue Figuren ins Spiel brachte und man Flavia endlich einmal unter Gleichaltrigen erleben durfte.

Miss Bodycotes Höhere Mädchenschule verspricht auf den ersten Seiten des Buches noch ein langweiliges Internat in Kanada zu sein, doch kaum betritt man gemeinsam mit Flavia die Gemäuer des Instituts, schon wird man mit dem ersten Verbrechen konfrontiert. Allerdings scheint nicht nur die gefundene Leiche ein Mysterium zu sein, sondern auch die komplette Lehrer- und Schülerschaft, die alles andere in den Schatten stellen. Generell spielt die Aufklärung des Falles nur eine nebensächliche Rolle - wird von Flavia mal so nebenbei erledigt - während sie viel mehr über ihre verstorbene Mutter und deren Geheimnisse in Erfahrung bringt. Das ist interessant, manchmal aber auch so vollkommen verwirrend, dass man am Ende gar nicht mehr weiß, ob dieser Band einem bei der Lösung des Rätsels nun weitergeholfen hat, oder nicht.

Dieses Buch unterscheidet sich aber noch in einem weiteren Punkt von seinen Nachfolgern, und das war in meinen Augen auch der positivste: Flavia darf endlich unter Heranwachsende ihres Alters, was für komische, aber auch altersgerechte Situationen sorgte. Klar, sie bleibt das altkluge Mädchen mit dem Hang zur Chemie, aber hier kam auch durch, dass wir es mit einer immernoch Zwölfjährigen zu tun haben, die sogar so etwas wie kleine Freundschaften schließt. Ich mochte diese Abwechslung sehr und konnte es dem Autor deswegen auch verzeihen, dass wir diesmal sehr wenig von den Ermittlungen und Flavias Leidenschaft zu Gesicht bekamen. Ich kann mir allerdings gut vorstellen, dass dies einigen De Luce-Fans nicht ganz so zusagen wird. Die können sich aber wieder auf den nächsten Teil freuen.

Fall 7: Eine Leiche wirbelt Staub auf*****

Name: Fairy-book | Datum: 21. März 2016

Wieder Spannung ohen Ende!!!
Flavia befindet sich nun also auf dem Weg nach Kanada. Genauergesagt in ein Mädcheninternat, welches schon ihre Mutter besucht hat. Doch ob sie hier zu einer wahren Lady erzogen werden kann?
Vermutlich nicht, denn noch bevor sie überhaupt ihre Koffer ausgepackt hat, passiert das, was sie schon eingie Male erlebt hat: Es taucht eine Leiche auf!
Naütlich macht sich Flavia direkt wieder auf Spurensuche ;-)

Nun ist also schon das siebte Abenteuer der kleinen Flavia erschienen! Und natürlich geht es auch dieses mal nicht ohne ihren britischen Charme.
Dieses Mal reist Flavia nun also nach kanada, und soll fern der Heimat ihre Zeit verbringen.

Natürlich war es vorhersehbar, daß auch wieder eine Leiche auftaucht. Dieses Mal wurde sie im kamin versteckt, und landet mitten in Flavias Zimmer. Kein besonders guter Start in ein neues Leben, doch für Flavia ist es natürlich ein perfektes neues Abenteuer.

Normalerweise lese ich ja keine Krimis, doch die kleine Flavia hat mich schon vor langer Zeit begeistert. Und jeden neuen Roman erwarte ich voller Spannung.

Alan Bradley versteht es, dieses kleine Mädchen und Mordfälle perfekt zusammen zu bringen.
Sein britischer Stil passt perfekt zu Flavia, und ich bin jedes Mal aufs neue begeistert.
Kaum zu glauben wie schnell man 400 Seiten lesen kann!

Flavia ist schlau, stellt viel zu viele neugierige Fragen und deckt so manche Geheimnisse auf.
Ihre Liebe zur Chemie erinnert mich an die TV-Serie Big Bang Theorie. Würde die in der Vergangenheit spielen, wäre Flavia dort perfekt aufgehoben.

Zu Beginn hatte ich erst etwas Mitleid, als sie so ganz alleine, in ein fremdes Land muss. Belgeitet nur von ihr fremden Menschen. Doch es spiegelt die damalige Zeit meiner Meinung nach gut wieder.

Es wurde nunmal wenig Rücksicht auf Gefühle genommen. Zum Glück findet sich Flavia schnell zurecht.
Ich hätte mir etwas mehr Kindsein gewünscht, hätte gerne mehr von Flavias Leben im Internat und unter Gleichaltrigen erfahren. Doch wieder stand natürlich die Leiche im Vordergrund.
Und Flavia konne wieder einmal ihr Wissen zeigen und jeden damit überraschen. Auch mich.
Ich hoffe ja, da es noch viele weitere Mordfälle in Flavias Leben geben wird, und da sie ja noch recht jung ist, habe ich große Hoffnung ;-)

Jeder Roman ist in sich abgeschlossen, trotzdem ist es von Vorteil sie in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Denn die Geheinisse rund um ihre eigene Vergangenheit und ihre Familie, lüften sich von Mal zu Mal mehr.

Fall 7: Eine Leiche wirbelt Staub auf*****

Name: NerdNinja | Datum: 10. März 2016

Alles Gute kommt von oben..
Achtung hierbei handelt es sich um dem siebten Band einer Reihe und kann eventuell Spoiler enthalten!

In diesem Band heißt es für Flavia abschied nehmen, nicht nur von ihrer Familie sondern auch von ihrem geliebten Chemielabor. Denn es geht auf nach Kanada, denn ihr Vater und ihre Tante haben beschlossen sie auf Miss Bodycotes Höhere Mädchenschule zu schicken, die einst selbst Flavias Mutter besuchte. Wiederwillig begibt sich Flavia auf große Reise und schon am ersten Abend in ungewohnten Umgebung purzelt doch tatsächlich eine Leiche aus dem Kamin und direkt vor die Füße Flavias und der Direktorin. Zur Freude der Hobby-Detektivin ist die Leiche vollkommen mumifiziert und birgt auch noch weitere Geheimnisse. Ganz in ihrem Element macht sich Flavia auf die Suche nach dem Mörder und stößt auf weitere mysteriöse Fälle rund um das Internat. Nichts ahnend, dass sie Teil von etwas weitaus großerem wird, geht sie auf Spurensuche.

Wie die Zeit vergeht, schon der siebte Fall für die junge Flavia und es wird immer spannender. Nicht nur, dass Alan Bradley die Leser und Flavia nach Kanada schickt, sondern auch unerwartete Wendungen passieren, die man so nicht erwartet hätte. Zudem lässt es sich Flavia nicht entgehen - trotz neuen Umständen - ihrer liebe zur Chemie und das Lösen von Mordfällen nachzugehen. Was ist da passender als eine Leiche die in einem Kamin steckt und quasi vor die Füße purzelt. Das schreit doch gerade danach, dieses Geheimnis zu lüften.

Trotz der Tatsache, dass es rasend schnell von statten geht, kommt man wunderbar mit Flavias Überlegungen und Schlussfolgerungen mit und genau das liebe ich so an dieser Reihe. Alles ist nachvollziehbar und es kommt auch keine Langeweile auf. Zudem versteht es Alan Bradley wirklich seine Leser aufs Glatteis zu führen und somit die Spannung bis zu letzt aufrecht zu erhalten. Flavias Hang sämtliche Schulregeln zu brechen fand ich wirklich sehr unterhaltsam, und seine wir mal ehrlich, wären wir an ihrer Stelle würden wir genauso handeln. Außerdem merkt man, dass Flavia beginnt reifer zu werden, das äußert sich manchmal in ihren Gedankengängen oder wie sie handelt. Dennoch blitzt hin und wieder ihre kindliche Seite auf, die mir ein grinsen auf die Lippen gezaubert hat. Es ist wirklich schwer Flavia zu erklären, wenn man keines der Bücher gelesen hat. Diejenigen, die ihre Bücher bzw Abenteuer verfolgen, werden wissen was ich meine und für diejenigen die noch nicht in den Genuss ihrer Einmaligkeit gekommen sind, sag ich eines: Lest diese Bücher! Sehr unterhaltsam und nicht nur was für Krimi-Fans.

Alan Bradley Schreibstil hat nicht nur Flavia geprägt, sondern "Eine Leiche wirbelt Staub auf" zu einer tollen Fortsetzung gemacht. Er schafft wieder eine Atmosphäre die man nur in dieser Reihe finden wird, die sowohl düster als auch humorvoll sind. Besonders muss ich hier die Cover-Gestaltung loben. Man weiß auf Anhieb, dass es hier um Flavia geht. Der Stil ist wirklich total schön und mich freut es, dass er sich bisher wie ein roter Faden durchzieht. Einheitlich, dennoch unterschiedlich.

Fall 7: Eine Leiche wirbelt Staub auf*****

Name: PiMi | Datum: 07. März 2016

Eine Internatsgeschichte! Ich liebe es!
Falvia verlässt Buckshaw und damit ihre gewohnte Umgebung, die wir nun auch als Leser bereits seit 6 Bänden kennen und lieben gelernt haben. Ich habe richtig mit Flavia, die extremes Heimweh hatte. Denn auch ich habe all die Figuren, die sonst diesen Roman ausmachen zu beginn sehr vermisst. Aber auch wenn es zunächst diesen kleinen Wermutstropfen gibt, entwickelt sich dieser neue Flavia Band zu einer Internatsgeschichte und ich liebe Internatsgeschichten! Dieses urige und zugegeben etwas unheimliche Mädcheninternat in Kanada, ist Buckshaw auf jeden Fall ebenbürtig. Es hat schräge und interessante Figuren vorzuweisen, wie z.b. die Chemielehrerin die schon einmal des Mordes beschuldigt wurde oder die Rektorin, die ziemlich herrisch und sehr unheimlich ist. Und dann natürlich die vielen Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die Anführerin, die Beliebte, die Verbündete, die Ängstliche, usw. Dazu kommen die typischen Internatsdinge, wie z.B. das Spiel mit dem Ouija-Brett, mit denen die Mädchen im dunkeln Geister befragen.

"Eine turmhohe Heimwehwelle schlug über mir zusammen - höher als alle Wogen des sturmgepeitschten Atlantiks, den ich überquert hatte, gewaltiger als alles, was ich mir je hätte träumen lassen."

Flavia soll hier auf die Aufgabe vorbereitet werden, von der wir am Ende von Band 6 erfahren haben, die aber noch immer sehr unklar ist.

In der gewohnt, lässigen Flaviamanier ermittelt unsere kleine Chemikerin mal wieder, sehr inoffiziell in einem Mordfall. Dieses Mal hat jemand, im Kamin ihres Internatzimmers eine Leiche versteckt. Flavia lässt uns an ihren Gedanken teilhaben, stellt offene Fragen und lässt uns so miträtseln.

"Wird eine Leiche jedoch in eine schmutzige Fahne eingewickelt und in einen Kaminschacht gestopft, wo Hitze und Rauch sie über Jahrzehnte hinweg mumifizieren... dann ist das natürlich etwas ganz anderes."

Natürlich ist es nicht sehr realistisch, dass man mit 12 Jahren bereits 7 Leichen entdeckt hat, aber das sei mal dahin gestellt. Es macht trotzdem immer wieder, riesig Spaß mit Flavia zu ermitteln. Sie begiebt sich auch dieses Mal in brenzlige Situationen und macht sich nicht sehr beliebt bei ihren Mitmenschen. Doch gerade das macht sie und die Bücher aus.

Fazit:

Klar habe ich Buckshaw vermisst, aber dieses Mädcheninternat, die Lehrer, die Leiche im Kamin, die Geheimnisse und die verschwundenen Mädchen all das fand ich sehr unterhaltsam. Dazu kommt das Flavia mit den Jahren auch gewachsen ist. Sie ist zwar immer noch ein altkluges Mädchen, aber sie wird langsam zum Teenie. Bradley serviert uns hier einen ganz neuen Flavia de Luce Roman. Neues Setting, eine reifere Flavia und neue Figuren. Und doch habe ich mich sehr zu Hause gefühlt. Ich liebe Flavia! Ein gelungener 7. Band.

Fall 7: Eine Leiche wirbelt Staub auf*****

Name: Yvis Leseecke | Datum: 04. März 2016

Fazit: Einfach wieder ein toller Flavia Roman, ich habe nichts gefunden was mich stört.
Der Schreibstil war einfach mal wieder Klasse. Die Seiten ließen sich so schnell und flüssig lesen, einfach toll.
Besonders gut hat mir auch diesmal das Setting gefallen. Ein Mädcheninternat hat einfach sehr gut zu Flavias Abenteuern gepasst.
Aber auch die vielen anderen Charakteren konnten mich durchaus beindrucken und fesseln.
Die Geschichte war von vorne bis hinten spannend und ich habe mich an keiner Stelle gelangweilt. Flavia war wie immer witzig, spritzig und clever.
Man konnte wir wieder schön mitraten viel schmunzeln.
Fazit: Einfach wieder ein toller Flavia Roman, ich habe nichts gefunden was mich stört.

Fall 7: Eine Leiche wirbelt Staub auf*****

Name: Buchfresserchen | Datum: 03. März 2016

Flavia an neuen Ufern
Nach dem letzten Band, der für mich bisher der Beste war und viele Enthüllungen bereit hielt, war ich sehr gespannt wie es nun mit der kleinen Gifmischerin in "Eine Leiche wirbelt Staub auf" weitergehen würde.

Flavia ist inzwischen 12 Jahre alt und wird auf das Internat in Kanada geschickt, das auch ihre Mutter einst besuchte. Besonders begeistert ist sie davon nicht. Sie fühlt sich wie eine Verstoßene, die jeder am liebsten schnell vergessen würde und möchte am liebsten wieder zurück nach England. Die Leiche kommt da gerade recht und schon ermittelt Flavia in gewohnter Manier drauflos.

Dabei merkt man meiner Meinung nach, dass Flavia nicht ganz auf der Höhe ist. Man hat ihr den Boden unter den Füßen weggerissen und sie kämpft mit Heimweh. So sind auch ihre Ermittlungen teilweise holpriger als man es von ihr kennt. Aber Flavia wäre ja nicht Flavia wenn sie nicht trotzdem aufklären könnte was es mit der Leiche auf sich hat.

Das Internat als Schauplatz, sowie die anderen Schülerinnen, mit denen Flavia sich auseinandersetzen muss, gefielen mir gut. Gelegentlich fühlte ich mich etwas an St. Trinian's von Ronald Searle erinnert, dessen gesammelte Comics über die frechen Internatsschülerinnen auch bei mir im Regal stehen.

Außerdem hatte ich schon immer eine kleine (vermutlich romantisierte) Schwäche für Internats-Geschichten. Alan Bradley schreibt gewohnt flüssig, aber ähnlich wie Flavia muss man sich in diesem Band erst wieder neu orientieren. Es tauchen zahlreiche neue Figuren auf, der Schauplatz ist ein anderer und Flavia ist aus verständlichen Gründen auch nicht ganz auf der Höhe... Das tut dem Genuss der Geschichte zwar keinen Abbruch, aber man merkt es schon ein wenig und der Mordfall zählt nicht unbedingt zu den spannendsten der Reihe.

Dennoch habe ich mich gut unterhalten gefühlt, aber war dann doch etwas überrascht über das Ende, auch wenn ich mich für Flavia gefreut habe. Ein wenig schade ist es aber trotzdem. Wer die Reihe so gerne liest wie ich, kann hier wieder getrost zugreifen und Flavia ein paar Stunden bei ihren Nachforschungen begleiten. Und wer die Reihe noch nicht kennt, sollte dringend mal einen Blick auf Band 1 werfen. ;)

Fall 7: Eine Leiche wirbelt Staub auf*****

Name: frischgelesen.de | Datum: 03. März 2016

So stelle ich mir die Enkeltochter von Sherlock Holmes vor
Einige kennen sicher die Krimireihe um die kleine vorwitzige Romanheldin Flavia de Luce schon. Inzwischen gibt es bereits den 7. Fall zu lösen, aber diesmal nicht in ihrer englischen Heimat, sondern im weit entfernten Kanada.
Alan Bradley verfrachtet seine Heldin in „Eine Leiche wirbelt Staub auf“ nach Übersee. Und zwar auf „Miss Bodycotes Höhere Mädchenschule“ in Toronto, wo auch Flavias Mutter bereits Schülerin war.

Wer noch gar kein Flavia de Luce Buch gelesen hat und auf spannende Krimis im Stile von Sherlock Holmes steht, dem kann ich die Reihe nur empfehlen.

Die Protagonistin Flavia ist ein intelligentes und neugieriges Mädchen aus einem kleinen Dorf in England, namens Bishop’s Lacey. Sie entstammt einem alten Adelsgeschlecht, was allerdings mittlerweile um den Erhalt seines Herrenhause Buckshaw bangen muss.
Die Zeiten sind nicht mehr so rosig für die Familie und das bringt immer wieder Veränderungen für die de Luce mit sich. Meistens bringen die Umstände auch noch den ein oder anderen geheimnisvollen Mordfall hervor. Und dann ist Flavia de Luce sofort in ihrem Element und nicht mehr aufzuhalten.
Sie besitzt eine Menge Kenntnisse im Hinblick auf menschliche Überbleibsel und betätigt sich auch gern einmal als kleine Giftmischerin. Ihr Wissen und auch ihre Fähigkeiten sind immer wieder überraschend. Angst und Unsicherheit kennt sie nicht.

Ich könnte mir Flavia de Luce sehr gut als Enkeltochter von Sherlock Holmes vorstellen und da ich ein grosser Fan bin, freue ich mich jedesmal wenn der penhaligon Verlag einen neuen Flavia de Luce Band ankündigt.

Der Schreibstil von Alan Bradley begeistert mich jedesmal aufs Neue. Er baut immer soviel Wissenswertes über Personen und Ereignisse der Geschichte mit ein, dass ich schon einiges Interessantes dazu gelernt habe. Oder wisst ihr wer Edith Cavell war, oder was „Pariser Grün“ ist? Also, ich jetzt schon!

Der Autor Alan Bradley wurde 1938 in Kanada geboren und lebt inzwischen, zusammen mit seiner Frau, auf der Isle of Man. Er ist ausgebildeter Elektromonteur und war Direktor für Fernsehtechnik an einer Universität, bevor er sich ab 1994 ausschliesslich mit der Schriftstellerei beschäftigte. Und dies auch durchaus erfolgreich, denn seine Bücher zählen nicht nur zu den Bestsellern, sondern er erhielt auch schon diverse Literaturpreise.

Im Band „Eine Leiche wirbelt Staub auf“ wird Flavia gleich in ihrer ersten Nacht in „Miss Bodycotes Höherer Mädchenschule“ von einem verkohlten Leichnam „überrascht“, der quasi neben ihr aus dem Kamin purzelt. Und ab da empfindet Flavia ihre Verbannung nicht mehr ganz so tragisch, denn jetzt beginnt sie mit ihren Nachforschungen. Ja, und dabei trifft sie tatsächlich auf einige mysteriöse Ereignisse im Hause Miss Bodycotes.

Wer nun nicht vorhat, die ganzen anderen Bände vorher zu lesen, kann auch einfach mit „Eine Leiche wirbelt Staub auf“ einsteigen, denn es handelt sich ja immer um abgeschlossene Fälle und die Zusammenhänge erkennt man auch ohne alle Teile gelesen zu haben. Aber wenn ihr euch erst einmal mit Flavia de Luce angefreundet habt, werdet ihr sowieso alle Teile lesen wollen. Das garantiere ich euch. Ausserdem sind die Cover immer so schön gestaltet, da möchte man einfach alle Bände besitzen.

Fall 7: Eine Leiche wirbelt Staub auf*****

Name: Sonja | Datum: 29. Februar 2016

Flavia und eine Leiche wirbeln Staub auf

INHALT:

Flavia de Luce wird verschifft bzw. verbannt von England nach Kanada in Miss Bodycote's Mädchenschule. Denn schließlich wird von ihr viel erwartet. Doch Flavia wäre nicht Flavia, wenn in ihrer Nähe kein Mord aufzuklären wäre. Bereits in der ersten Nacht auf ihrem Zimmer in der Mädchenschule purzelt eine Leiche aus dem Kamin.

FAZIT:

Ich liebe die Reihe um die kleine Heldin Flavia de Luce. Jeder Band wurde von mir heiß herbeigesehnt und wenn ich gerade ein anderes Buch bei Erscheinen las, so wurde dies eiskalt abserviert.

Auch diesem Buch wurde der Vorrang gewährt und ich hatte es nach ein paar Tagen durch. Flavia ist für mich nach wie vor eine Mischung aus Wednesday Adams und Kalle Blomquist! Ihr detektivisches Gespür ist einzigartig verwoben mit ihren Fähigkeiten als Chemikerin.

Während ich beim Vorband einige Einstiegsschwierigkeiten hatte, fand ich mich in diesem Band sofort zurecht. Aufgrund der Vorgeschichte der Akteure ist das Einhalten der Reihenfolge empfehlenswert.
Die Einleitung mit einer Anekdote zur Verwesung, und Mumifizierung war auch gleich wieder gewohnt morbide.

Der Autor schafft es gekonnt, Flavia als schlaues Mädchen hinzustellen, dass dennoch das ein oder andere Mal Heimweh nach Buckshaw verspürt. Beim Grübeln muss Flavia an Dogger , ihre Schwestern oder ihr Fahrrad Gladys denken und bekommt ihre berüchtigten Geistesblitze.

Ihre Ausbildung ist eine andere als erwartet und Flavia muss herausfinden, wem sie vertrauen kann. Ihr "Faible für Fäulnis" und Chemie trifft einen Mord im Stile von Agatha Christie. Die Dame wird sogar das ein ums andere Mal zitiert. Auch wenn in diesem Band ein Wechsel von England nach Kanada vollzogen wird, empfinde ich das Setting, die Nachkriegszeit und Flavias Eigenschaften als besonders interessant.

Ihre Kombinationsgabe und die Aufschlüsselung des Mordes mit dem besonderen Schreibstil des Autors erinnern auch ein bisschen an die Serie "Mord ist ihr Hobby". Für mich wieder ein Fall mit voller Punktzahl und Band 8 muss bitte ganz schnell geschrieben und übersetzt werden!

http://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2016/02/alan-bradley-flavia-de-luce-eine-leiche.html

Fall 7: Eine Leiche wirbelt Staub auf*****

Name: Sonja Kochmann | Datum: 29. Februar 2016

Flavia und eine Leiche wirbeln Staub auf

INHALT:

Flavia de Luce wird verschifft bzw. verbannt von England nach Kanada in Miss Bodycote's Mädchenschule. Denn schließlich wird von ihr viel erwartet. Doch Flavia wäre nicht Flavia, wenn in ihrer Nähe kein Mord aufzuklären wäre. Bereits in der ersten Nacht auf ihrem Zimmer in der Mädchenschule purzelt eine Leiche aus dem Kamin.

FAZIT:

Ich liebe die Reihe um die kleine Heldin Flavia de Luce. Jeder Band wurde von mir heiß herbeigesehnt und wenn ich gerade ein anderes Buch bei Erscheinen las, so wurde dies eiskalt abserviert.

Auch diesem Buch wurde der Vorrang gewährt und ich hatte es nach ein paar Tagen durch. Flavia ist für mich nach wie vor eine Mischung aus Wednesday Adams und Kalle Blomquist! Ihr detektivisches Gespür ist einzigartig verwoben mit ihren Fähigkeiten als Chemikerin.

Während ich beim Vorband einige Einstiegsschwierigkeiten hatte, fand ich mich in diesem Band sofort zurecht. Aufgrund der Vorgeschichte der Akteure ist das Einhalten der Reihenfolge empfehlenswert.
Die Einleitung mit einer Anekdote zur Verwesung, und Mumifizierung war auch gleich wieder gewohnt morbide.

Der Autor schafft es gekonnt, Flavia als schlaues Mädchen hinzustellen, dass dennoch das ein oder andere Mal Heimweh nach Buckshaw verspürt. Beim Grübeln muss Flavia an Dogger , ihre Schwestern oder ihr Fahrrad Gladys denken und bekommt ihre berüchtigten Geistesblitze.

Ihre Ausbildung ist eine andere als erwartet und Flavia muss herausfinden, wem sie vertrauen kann. Ihr "Faible für Fäulnis" und Chemie trifft einen Mord im Stile von Agatha Christie. Die Dame wird sogar das ein ums andere Mal zitiert. Auch wenn in diesem Band ein Wechsel von England nach Kanada vollzogen wird, empfinde ich das Setting, die Nachkriegszeit und Flavias Eigenschaften als besonders interessant.

Ihre Kombinationsgabe und die Aufschlüsselung des Mordes mit dem besonderen Schreibstil des Autors erinnern auch ein bisschen an die Serie "Mord ist ihr Hobby". Für mich wieder ein Fall mit voller Punktzahl und Band 8 muss bitte ganz schnell geschrieben und übersetzt werden!

http://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2016/02/alan-bradley-flavia-de-luce-eine-leiche.html

Fall 7: Eine Leiche wirbelt Staub auf*****

Name: Aleshanee von Weltenwanderer | Datum: 28. Februar 2016

Die Reihe geht spannend weiter!
Für alle, die diese Reihe, aus welch unerfindlichen Gründen auch immer, noch nicht kennen: Flavia wächst in einem alten Cottage am Rande eines kleinen englischen Dorfes auf. Ihre Mutter hat sie nie kennengelernt, denn sie verschwand irgendwo in den Tiefen des Himalaya, als Flavia noch ein Baby war. Ihr Vater, ein stocksteifer Colonel, hat nicht viel für Gefühle übrige - dafür zeigen ihre beiden Schwestern Daphne und Ophelia wo sie nur können, wie sehr sie ihre jüngste Schwester verachten und aus dem Weg haben wollen.
In dieser trauten Einsamkeit hat Flavia ein ganz eigenes System entwickelt, um der erdrückenden Schwermut zu entgehen: Sie hat ein Faible für den Tod und für Chemie - eine ungewöhnliche Mischung, die aber perfekt zusammenpasst. In ihrem jungen Leben sind ihr nämlich schon einige Leichen vor die Füße gefallen und auch in ihrem neuen Abenteuer muss man nicht lange auf einen neuen Fall warten ...

--- Die Handlung --- schickt Flavia dieses Mal über den Atlanik. Um sie auf ihre große und geheime Aufgabe vorzubereiten, wird sie nach Kanada in Miss Bodycotes höhere Mädchenschule geschickt. Eine ganz neue Herausforderung, denn Flavia fühlt sich verstoßen und noch einsamer als bisher. Herausgerissen aus ihren Wurzeln bleibt ihr nichts anderes übrig, als sich auf die neue Situation einzustellen und stürzt sich mit ihrer typischen Verdrängungsdynamik auf die Aufklärung eines Mordes - bzw. einer Leiche, die ihr direkt vor die Füße fällt.

Anfangs stehen die Schule und ihre neuen Mitschülerinnen im Mittelpunkt - ein düsterer Ort voller Geheimnisse und viele Mädchen, die nicht leicht zu durchschauen sind. Ab der Hälfte wurde es dann richtig spannend und das Miträtseln hat wieder viel Spaß gemacht!
Im 6. Band wurde ja viel aufgeklärt, was hinter dem Verschwinden ihrer Mutter steckt und auch wenn ich das ganze etwas abstrus finde,
Alan Bradley hat hier eine ganz neue Kulisse geschaffen, die für Abwechslung gesorgt und ganz neue Seiten in Flavia hervorgerufen hat.

An neuen --- Charakteren --- hat es hier wirklich nicht gemangelt!
Die Lehrkräfte, allen voran die undurchsichtige Direktorin Fawlthorne, aber auch die Chemielehrein Mildred Bannerman, die wegen versuchten Mordes schon einmal vor Gericht stand, geben einige Rätsel auf.
Die Mitschülerinnen, mit deren Umgang sich Flavia erst zurechtfinden muss und ein neuer Inspektor, den sie natürlich ganz genau unter die Lupe genommen hat ...

Flavia selbst zeigt dieses Mal Gefühle, die sie hier in der Fremde nicht mehr so leicht verstecken kann. Während sie sich bisher zuhause durch ihre Experimente in ihrem Chemielabor ablenken oder durch Herumstromern in Bishops Lacy jeglicher Konfrontation aus dem Weg gehen konnte, bleiben ihr auf der Mädchenschule nicht viele Möglichkeiten. Fern der Heimat fühlt sie sich so alleingelassen wie noch nie, aber sie besinnt sich immer wieder tapfer auf ihr ausgeprägtes Selbstbewusstsein und ihren bravourösen Verstand. Man merkt jedoch immer wieder, dass sie einfach ein junges Mädchen ist, dass sich mit einer bewundernswerten Vehemenz durchkämpft.

Der --- Schreibstil --- ist wie immer sehr fesselnd und mit viel Wortgewandtheit ein richtiges Vergnügen. Dieses Mal waren nicht ganz so viele chemische Formeln, aber trotzdem wieder viel Wissen versteckt.

Fazit 4.5 Sterne

Herausgerissen aus ihrer gewohnten Abgeschiedenheit hat es Flavia in diesem Band nicht leicht, doch ihre Neugier und ihr nicht kleinzukriegendes Ego lassen sie wieder mal einen Mord mit üblicher Manier enträtseln.

Fall 7: Eine Leiche wirbelt Staub auf*****

Name: die Selbermacherin | Datum: 27. Februar 2016

Endlich ermittelt Flavia wieder!
Dies ist nun schon Band 7 der Flavia de Luce Reihe.
Was habe ich mich auf diesen Band gefreut!
Flavia ist wieder in Aktion!
Dieser Wirbelwind ist einfach zu köstlich! Flavia schafft es immer und immer wieder mich völlig in ihren Bann zu ziehen.
Wie oft würde ich sie gerne in den Arm nehmen, oder sie an eben diesem aus der Gefahrenzone ziehen. Muss die denn auch immer sooo neugierig sein? Und dieses Internat... keine traut der anderen. Keine redet Tacheles! Auch die Lehrer und besonders die Heimleitung sind seehr dubios und undurchsichtig...
Hach schööön schaurig!
Mann, Mann, Mann was hab ich gerätselt, gebibbert und auch manchmal heimlich geflucht... aber natürlich auch gelacht!
Alan Bradley hat durch diese neue Location wieder eine ganz andere Spannung erzeugt. Auf Buckshaw, Flavias richtiges zuhause, fühlte ich mich als Leser ja auch schon fast wie daheim :-) Wobei ich hier anmerken möchte, dass ich Gladys doch schon etwas vermisst habe *grins*
Ja, und ihr Chemielabor auch ein bisschen...
Nichtsdestotrotz ist das Buch wieder richtig klasse!
Tja und nun bleibt mir wieder nur eins.... warten auf den nächsten Band!
Wer Flavia noch nicht kennt, sollte aus meiner Sicht schon mit Band 1 beginnen, da vieles aufeinander aufbaut und man dann auch ihre Entwicklung miterleben kann.
Absolut empfehlenswert!

Klare
5 von 5 Sterne
sind hier angemessen und voll verdient :-)

Fall 6: Tote Vögel singen nicht*****

Name: Leseengel | Datum: 27. Februar 2016

Spannung könnte mehr sein
Ich habe längere Zeit nichts über Flavia gelesen, die Bücher davor sagten mir jedoch zumeist zu. Daher wollte ich auch dieses Buch unbedingt lesen.
Es ist nicht ganz so spannend wie einige andere Folgen aus der Reihe, aber dennoch ist es sehr gut, da sich einfach vieles aufklärt und man dadurch auch die Familie besser kennen lernt und besser versteht. Aber eine gewisse leichte Spannung hält sich dennoch das gesamte Buch über. Das finde ich auch gut so, sonst hätte ich es doch eher langweilig gefunden.
Das Buch lässt sich meist flüssig lesen, an manchen Stellen brauchte ich allerdings ein wenig länger, da viele chemische Begriffe und Erklärungen in diesen vorkommen, aber auch das fand ich nicht so schlimm, wobei es manchmal meiner Meinung nach einfach hätte kürzer gefasst werden können – da die Spannung dann noch aufrechter erhalten wurden wäre.
Wie sich Stück für Stück alles aufklärt finde ich gut, es waren Details auf die ich nie im Leben alleine gekommen wäre, das war also gut so.
Ich denke bei diesem Band sollte man Flavia schon kennen, um im Vorfeld schon einiges über die Familie und vor allem auch über Flavia zu wissen. Bei den anderen Büchern war das nicht immer notwendig, bei diesem in meinen Augen aber doch schon irgendwie.

In diesem Band erfährt man einiges mehr über Flavia und ihre Familie, was vor allem an den Geheimnissen um ihre Mutter liegt.
Ich hätte alles in allem doch mehr Spannung erwartet und das Flavia sich mehr um den Mordfall kümmert, als sie es hier getan hat.

Fall 7: Eine Leiche wirbelt Staub auf*****

Name: Silke Schröder, hallo-buch.de | Datum: 24. Februar 2016

Wieder ein unterhaltsamer Krimi mit der kleinen Meisterdetektivin Flavia
Nachdem Flavia und ihre Familie in “Tote Vögel singen nicht” die lang vermisste Mutter Harriet im heimatlichen in England liegende Bishop’s Lacey begraben konnte, lässt Autor Alan Bradley ihr neues Abenteuer in Kanada spielen. Für seine kleine Heldin Flavia, der die Reise auf den nordamerikanischen Kontinent eher wie eine Verbannung erscheint, hat er dabei einige Überraschungen in petto. Nicht nur, dass sie gleich in einem Mordfall verwickelt wird und Ermittlungen anstellen kann, sie findet auch mehr über sich und ihre zugedachte Rolle heraus. Dabei weiß sie manches Mal nicht, wer Freund und wer Feind ist. Bradley führt hier einige neue Personen ein, die hoffentlich auch in zukünftigen Abenteuern einen Platz in der Story finden werden. So ist das siebte Abenteuer mit Flavia de Luce “Eine Leiche wirbelt Staub auf” erneut ein unterhaltsamer Krimi, der wieder in den ausgehenden 50er Jahren, aber in einer völlig neuen Umgebung spielt.

Fall 7: Eine Leiche wirbelt Staub auf*****

Name: Manuela G. | Datum: 23. Februar 2016

endlich ermittelt sie wieder
Über den Autor:
Alan Bradley wurde 1938 geboren und ist in Cobourg in der kanadischen Provinz Ontario aufgewachsen. Alan Bradley lebt zusammen mit seiner Frau auf Malta.

Zum Inhalt: Klapptext

Alles Tote kommt von oben!
Verbannt – so empfindet Flavia ihr Schicksal, als ihr Vater und ihre Tante Felicity sie auf ein Schiff nach Kanada verfrachten. Dort, in Toronto, soll sie Miss Bodycote’s Female Academy besuchen, das Mädcheninternat, an dem auch schon Flavias Mutter Schülerin war. Doch noch in ihrer ersten Nacht »in Gefangenschaft« landet ein unerwartetes Geschenk zu Flavias Füßen: eine verkohlte, mumifizierte Leiche, die aus dem Kamin in ihrem Zimmer purzelt – der Beginn einer Reihe von Nachforschungen, bei denen Flavia auf zahlreiche mysteriöse Vorkommnisse in Miss Bodycote’s stößt. Wenn es darum geht, Rätsel zu lösen, ist Flavia in ihrem Element – doch ihre wahre Bestimmung soll erst noch enthüllt werden …

Meine Meinung:
Band 7 der Reihe und wieder spannend bis zum Schluß. Der Autor versteht es glänzend, die Leser in seinen Bann zu ziehen und mit Flavia auf Mörder-Suche zu gehen. Die arme Flavia wird in diesem Teil "verbannt". Anders kann sie es nicht sehen und es ist eine absolute Unverschämtheit. Aber sie kann nun mal nicht aus ihrer Haut. Kaum taucht die nächste Leiche auf, ist Flavia´s Interesse geweckt und sie muß der Sache nachgehen. Ich fand es großartig zu lesen, wie Flavia sich mit ihrer brillanten Logik in der Fremde behaupten kann. Sie lässt sich so leicht nichts vormachen und ihre Gedankengänge haben mich wieder nur staunen lassen. Sie ist so reif für ihr Alter, ihre Überlegungen sind extrem logisch und ihre Kombinationsgabe sucht ihresgleichen. Ihre Liebe zu Giften und der Chemie ist wieder fast auf jeder Seite spürbar. Die Spannung ist von Anfang bis Ende auf höchstem Level. Und der Autor versteht es wieder großartig, den Leser in die Irre zu führen. Wobei, wenn man so kombinieren kann wie Flavia findet man doch viele versteckte Hinweise. Der Schreibstil ist fesselnd und spannend und ich wähnte mich die ganze Zeit wie eine Freundin an Flavias Seite. Es hat einen ungeheueren Spaß gemacht, mit ihr Regeln zu brechen, kluge Fragen zu stellen und jeden um den Finger zu wickeln. Wobei das Großartige dabei ist, dass die betreffende Personen das nicht mal merken. Aber auch ihre kindliche Seite zeigt sie und trotz aller sehr reifen Überlegungen und Handlungen ist Flavia noch ein Kind und das kommt rüber und ergänzt sich wunderbar. An zwei drei Stellen tat sie mich unheimlich leid und ihre Familie fand ich da unmöglich. Auch wenn am Schluß etwas geschieht, das für mich etwas unschlüssig ist, bin ich restlos von der Geschichte begeistert.

Cover:
Das ist ein ein Cover im typischen Flavia-Style, was mir sehr gut gefällt. Da man die Bücher ohne auf den Titel schauen zu müssen sofort erkennt.

Fazit:
Ich habe es wieder an einem Tag weggesuchtet. Flavia in Höchstform und nichts anderes habe ich erwartet. Großartig.

Fall 4: Vorhang auf für eine Leiche*****

Name: wal.li | Datum: 23. Februar 2016

Noch eine kleine Eisfee
Es weihnachtet auf Buckshaw, doch leider ist die weihnachtliche Besinnlichkeit nicht ungetrübt. Wegen der ewigen finanziellen Probleme sieht sich Colonel de Luce gezwungen, der Bitte einer Filmcrew nachzugeben - gegen Geld versteht sich - auf Buckshaw filmen zu dürfen. Außer dem Colonel und Dogger sind alle ziemlich angetan von diesem Trubel, schließlich kommen zwei sehr bekannte Schauspieler in das Herrenhaus. Flavia hat jedoch eigentlich etwas ganz anderes im Sinn. Sie will den Weihnachtsmann stellen, um ihren blöden Schwestern zu beweisen, dass es ihn wirklich gibt.

Auch dieses Buch um Flavia ist sehr gelungen. Fast so als könnte man beim Lesen dieser Reihe nichts falsch machen. Zwar geht es etwas langsam los und man fragt sich, ob 11jährige tatsächlich noch an den Weihnachtsmann glauben (in den 50ern vielleicht), aber schnell entwickelt die Story ihren speziellen Flavia-Charme und alles ist gut. Etwas weniger gut ist es natürlich für die, die im Verlauf der Handlung zu Schaden kommen. Da hat der Autor mit viel Phantasie ein kleines Schauspieler-Drama erdacht, das mit großer Glaubwürdigkeit daher kommt. Doch auch Flavia kommt nicht zu kurz. Fast scheint es so, als stünde sie an der Schwelle einer Reife, die dem langsamen älter werden entspricht, was mir sehr gut gefallen hat. Und auch Buckshaw erhält eine neue Chance. Und den Weihnachtsmann gibt es vielleicht doch.....

Fall 6: Tote Vögel singen nicht*****

Name: Buchfresserchen | Datum: 05. Februar 2016

Flavia hebt ab
[könnte Spoiler zu Band 1-5 enthalten!]

Auf das Wiedersehen mit Flavia in diesem 6. Band der Reihe, habe ich mich sehr gefreut. Die junge Detektivin ist mir inzwischen ans Herz gewachsen und nach dem Ende des 5. Bandes, war ich sehr gespannt auf die Entwicklungen und Aufdeckungen, die "Tote Vögel singen nicht" bringen würde.

Im Unterschied zu bisherigen Bänden, steht in diesem Band der Mordfall nicht im Fokus der Handlung. Viel eher ist der Mord diesmal Teil eines größeren Puzzles, das Flavia lösen muss. Und dazu muss sie erstmals Hinweisen innerhalb ihrer eigenen Familiengeschichte nachgehen.

Die Geschichte gewährt in diesem Band sehr tiefe Einblicke in die Vergangenheit der de Luces und der aktuelle Mordfall ist nur ein Ausläufer eines noch viel größeren Falls. Flavia erfährt endlich mehr über ihre Mutter und im Zuge dessen auch über sich selbst und ihren zukünftigen Weg.

Zahlreiche Handlungsfäden wurden in diesem Band miteinander verknüpft und lösten eines der Rätsel, das Flavia von Band 1 an begleitet hat. Zugleich leitet das Ende für Flavia einen neuen Lebensweg ein und legt den Grundstein für einen neuen, größeren Handlungsstrang.

Mir gefiel, dass man diesmal so viel mehr über die de Luces erfährt und abgesehen davon lebt auch "Tote Vögel singen nicht" erneut sehr von den gut gezeichneten, verschiedenen Figuren. Zu meiner Überraschung war eine der Schlussszenen sogar unerwartet blutig im Vergleich zu vorherigen Bänden. Vielleicht ein Hinweis darauf, was die Leser in folgenden Bänden erwarten könnte, jetzt wo Flavia einen neuen Weg einschlägt und älter wird...

Ich war jedenfalls von diesem Band ganz und gar überzeugt. Ich hatte ihn unglaublich schnell (fast zu schnell) ausgelesen und will nun natürlich gerne wissen, was folgt. Neueinsteigern empfehle ich mit Band 1 "Mord im Gurkenbeet" mal in die Reihe 'reinzulesen und alle Fans können mit diesem Band ohnehin nichts falsch machen!

Fall 6: Tote Vögel singen nicht*****

Name: Silke Schröder, hallo-buch.de | Datum: 17. Januar 2016

Ihr bislang persönlichstes Abenteuer
as 6. Abenteuer “Tote Vögel singen nicht” ist das bislang persönlichste für die junge Meisterdetektivin Flavia de Luce. Bis jetzt konnte sie sich immer auf ihren scharfen Verstand und ihr Experimentierglück bei der Arbeit mit dem großen Labor verlassen, das ihr ein vor einigen Jahren verstorbener Großonkel hinterlassen hat. Doch mit diesem Band entwickelt der Autor Alan Bradley seine Story einen großen Schritt weiter und weiht Flavia in einige Geheimnisse ihrer Familie ein. Außerdem muss die 11-jährige erst einmal mit dem Tod ihrer Mutter zurechtkommen, die sie kaum kannte und über die sie nun viel Interessantes erfährt. Am Ende wartet auf Bradleys ebenso nerdige wie liebenswerte Heldin ein Cliffhanger, der ihr ganz neue Perspektiven eröffnet. Das ganze bettet der Autor wieder sehr gekonnt in die bewährte, "very british" anmutende Atmosphäre. So ist “Tote Vögel singen nicht” ein emotionaler Höhepunkt in Bradleys All-Ages-Krimireihe mit der jungen Detektivin Flavia de Luce. Freuen wir uns auf weitere Abenteuer!

Fall 6: Tote Vögel singen nicht*****

Name: Aleshanee von Weltenwanderer | Datum: 12. Januar 2016

Die kleine Flavia muss man einfach ins Herz schließen!
Jetzt bin ich tatsächlich schon beim sechsten Band der Reihe angelangt und immer noch genauso fasziniert von der 11jährigen Protagonistin Flavia de Luce wie von dem einnehmenden Schreibstil des Autors Alan Bradley.

Ich möchte nicht viel auf den Inhalt eingehen, um keine Überraschung vorneweg zu nehmen - denn hier geht es dieses Mal nicht einfach um einen "profunden" Mord, an dem Flavia zufällig Zeuge wird, sondern um ein uraltes Familiengeheimnis, das endlich die vielen Fragen um die unergründliche Atmosphäre im Haushalt der de Luces und viele Antworten auf die Fragen lüftet, die seit Beginn dieser Reihe immer wieder im Raum stehen.
Flavia ist hier mehr denn je gefordert, denn ihre persönliche Verwicklung in diesen Fall, der mit einem scheinbaren Unfall beginnt und mit einem ebensolchen aufhört, wird ihr Leben von Grund auf verändern.

Bald wird Flavia 12 und immer noch ist sie den ständigen Schikanen ihrer großen Schwestern Ophelia und Daphne ausgesetzt. Auch ihr Vater ist trotz der schweren Situation, in der die Familie hinein katapultiert wurde, noch immer ganz der distanzierte Gentleman, der keine Gefühlsregung offen zulässt. Nur Dogger, das "Mädchen für alles", ein alter Kriegsgefährte ihres Vaters, ist ihr oft eine vertraute Hilfe.
Flavias raffinierte, findige und teilweise berechnende Art macht sie zu etwas ganz besonderem und man muss die Kleine einfach nur ins Herz schließen! Sie versucht alles, um ihre Familie zusammen zu halten. Selbst ein vollkommen makaberes Vorhaben verfolgt sie mit strategischer Vehemenz, weil es aus ihrer tiefsten Seele kommt, dem innigen Gefühl, das sie jedoch nie an die Oberfläche kommen lässt. So, wie sie es seit Jahren auf Buckshaw gelernt hat.

Ich war sofort wieder in der Geschichte drin. Das kleine Örtchen Bishop´s Lacey, das Anwesen "Buckshaw" der de Luce´s, die vielen Figuren, die die Kulisse heimisch und vertraut machen; man fühlt sich sofort wieder wohl! Alan Bradley hat eine ganz besondere Art, die Gefühle und Gedanken treffend zu beschreiben und alles in der Welt von Flavia so lebendig erscheinen zu lassen.
Der "Krimi"-Aspekt ist dieses mal etwas im Hintergrund; dafür aber erfährt man umso mehr über die vielen Facetten, die aus Flavia genau dieses merkwürdige und unwiderstehliche Mädchen gemacht haben.

Fazit

Ein sehr faszinierender Band, der etwas tiefer hinter die Kulisse der Familie de Luce blickt und Flavia dieses Mal vor eine ihrer persönlichsten Herausforderungen stellt. Nach diesem Abenteuer wird nichts mehr so sein, wie es war.

Fall 1: Mord im Gurkenbeet*****

Name: lisa müller | Datum: 03. Januar 2016

Flavia de Luce!!!!! best best best best
Flavia de Luce ist spannend erzählt, aber man kann nach dem Lesen getrost einschlafen.
Eine suuuuper Zeit wahl, und viel mysteriöses. Man muss alle Bände lesen um alles ganz zu verstehen! Ein Buch für Mitdenker!

Fall 3: Halunken, Tod und Teufel*****

Name: wal.li | Datum: 04. November 2015

Flavia zum Dritten
Was mag die Zukunft bringen, welche Geheimnisse verbirgt die Vergangenheit? Neugierig wie Flavia ist, nutzt sie die Gelegenheit, eine Wahrsagerin zu befragen. Versehentlich zündet sie dabei deren Zelt an. Flavia ist bestürzt über ihre Ungeschicklichkeit und lässt die alte Wahrsagerin mit ihrem Pferdewagen auf dem Gelände des Besitzes ihres Vaters kampieren. Als sie in der Nacht noch einmal nachschauen will, ob es der alten Fenella gut geht, findet sie diese mit eingeschlagenem Schädel und nahezu leblos in ihrem Wagen. So eben lebend gelangt Fenella ins Krankenhaus.
Flavia brennt vor Neugier, wer hat die alte Frau angegriffen? Ein spannender Fall um ein Missverständnis. Wieder einmal ist Flavia schlauer als die Polizei. Auf ihre freche, neugierige und doch verletzliche Art kommt sie hinter die Geheimnisse und nichtmal Inspector Hewitt kann es ihr übelnehmen, dass sie ihn übertrumpft. Auch über ihre verstorbene Mutter findet Flavia etwas mehr heraus. Bald scheint es so, als gäbe es da noch mehrere Geheimnisse. Das macht neugierig auf die weiteren Bände und der nächste ist schon angekündigt. Vielleicht gibt es dann auch Neuigkeiten über das Schicksal von Buckshaw, denn die de Luces sind in einer schlimmen finanziellen Situation, auch da bleibt abzuwarten und zu hoffen, dass es irgendwann einen Silberstreif am Horizont geben wird und nicht das ganze Familiensilber versteigert werden muss. Ja, Flavia enttäuscht auch im dritten Band nicht. Das zeichnet den Autor wirklich in hervorragendem Maß aus. Flavia de Luce - für mich ein absolutes must-read.

Fall 2: Mord ist kein Kinderspiel*****

Name: wal.li | Datum: 30. Oktober 2015

Weeds
Flavia de Luce ist wieder da. Hochintelligent und von Chemie begeistert (nichts für mich) schliddert sie in eine zunächst nur etwas geheimnisvolle Geschichte um Rupert, den bekannten BBC Puppenspieler und seine Assistentin Nialla. Das Pärchen ist in Flavias Kirchspiel gestrandet. Der Wagen hat einfach seinen Geist aufgegeben und ein Handwerker ist so schnell nicht greifbar. Notgedrungen lässt der Pastor sie auf seinem Grundstück übernachten.
Flavia stolpert auf dem Friedhof geradezu über die schluchzende Nialla und kommt natürlich neugierig wie sie ist sofort mit der jungen Frau ins Gespräch. Sofort ist Flavias grenzenlose Fantasie angeregt und sie versucht herauszufinden, was für ein Geheimnis Nialla verbergen könnte.
Ausgesprochen amüsant ist hier die Geschichte Flavias weiter zu verfolgen. Es ist ein wenig bitter-süß wie Flavia mit ihren miesen Schwestern klarkommen muss, ihr Vater sie nicht wirklich wahrnimmt, Flavia jedoch unverzagt anderen Menschen hilft wo sie kann, dabei dann oftmals aneckt, weil sie halt etwas anders ist, und doch immer wieder die Kurve kriegt, Sympathie weckt und mich als Leser begeistert. Eine kleine unerwartete Hilfe und Erklärung bekommt sie in diesem wunderbaren Buch von ihrer Tante, von der sie bisher nicht ganz so viel gehalten hat.
Ich bin gespannt wie es mit Flavia weitergehen wird.

Fall 1: Mord im Gurkenbeet*****

Name: Lena | Datum: 12. Oktober 2015

Tolles Buch, aber das gewisse Etwas fehlt
Erster Eindruck:

Das Cover ist ja soo toll, aber fast schon wieder zu toll, der Klappentext hat mich nämlich erst nicht so überzeugt und nur wegen des Covers kaufe ich keine Bücher. Gut das es das Buch in der Onleihe gab ^^

Inhalt:

Flavia de Luce wohnt mit ihren beiden Schwestern und ihrem Vater in einem Herrenhaus mitten im idyllischsten England. Bis eines Morgens plötzlich ein Toter im Gurkenbeet liegt. Vergiftet. Und Flavias Vater soll der Mörder sein. Da muss Flavia natürlich Nachforschungen anstellen…


Meine Meinung:

Chemie, jede Menge Chemie *aww* Da hat das Studium endlich mal einen Sinn :D Für jemanden der mit Chemie nicht so viel am Hut hat oder eher altersmäßig der Zielgruppe entspricht, vielleicht eher nicht so toll, aber mir hat es Spaß gemacht. Wobei ich Flavias Laborsicherheit bemängeln muss, sie hält sich eindeutig nicht an einige wichtige Sicherheitsvorschriften xD Und Tee in Bechergläsern *seufz*
Aber zurück zum Buch. Flavia ist mal etwas Anderes. Und anders kann man sie auch nicht einordnen, aber mir gefällt sie. Lässt sich nichts sagen, ist mutig und mag Chemie, was gibt es da nicht zu mögen? Noch dazu liegt die Geschichte irgendwo zwischen absoluter Verrücktheit und Agatha Christie. Very British könnte man auch sagen.
So wirklich weiß ich nicht was ich zu Flavia schreiben soll. Es war ein wunderbarer Roman, aber irgendwie auch nicht so gut, dass ich jetzt unbedingt sofort die Folgebände lesen muss. Woran das liegt? Ich weiß es nicht, ehrlich nicht. Vielleicht weil Flavia mir persönlich etwas zu extrovertiert ist? Oder weil mich das Chemie und Giftgequassel dann doch etwas zu sehr ans Studium erinnert?

Fazit:

Ein tolles Buch, dass mich aber trotzdem nicht wirklich mitreißen konnte.

Fall 2: Mord ist kein Kinderspiel*****

Name: Yvis Leseecke | Datum: 07. Oktober 2015

Falvia konnte wieder zu 100% überzeugen
Der Schreibstil von Alan Bradley ist einfach Klasse. Ich konnte das Buch sehr gut und vor allem flüssig lesen. Es gab keine ewig langen Schachtelsätze, über die man erst mal drei Stunden nachdenken müsste.

Ich fange heute mal mit den negativen Sachen an. Das Erste, was mich an den zweiten Teil gestört hat, ist das es gefühlt ewig dauert, bevor der eigentliche Mord geschieht. Mir ging es zu mindestens so, dass ich gespannt auf diesen Mord gewartet habe, da man ja auch weiß das einer passieren wird. Anderseits hat man dadurch bereits alle Beteiligten mal vor den Mord kennengelernt. Was ja eindeutig mal was "anderes" war.

Das Zweite was mich gestört hat war, dass nach den Mord, dann noch Szenen eingeführt wurden, die ich an dieser Stelle des Buches doof fand. Also nachdem der Mord endlich passiert ist, dachte ich "Yes endlich!" und hatte gehofft, dass Flavia nun endlich in Aktion tritt. Leider wurde der Spannungsbogen aber da durch z.Bsp. einer Szene wo sie Ihrer Schwester einen Streich spielt unterbrochen. Ich mag diese Szenen eigentlich schon gerne in den Flavia Bücher aber eben nicht an dieser Stelle. Denn ich wollte in den Moment Flavia "ermitteln" lesen und konnte da diesem Streich einfach auch nicht richtig würdigen weil ich einfach schnell weiter lesen wollte. Ich hoffe Ihr versteht was ich meine.

Die Autoren beschreibt sehr detailliert die Handlungen und auch die einzelnen Szenen wodurch ich das Buch auch immer schlüssig fand und auch keine Logikfehler feststellen konnte. Ich find es einfach gut, dass die Autorin, während Flavia z.Bsp von Ort A nach Ort B geht, auch die anderen umstehen Leute beschreibt, denn so kann man besser nachvollziehen, dass sie teilweise von niemanden bemerkt wird. Ich kenne das manchmal von anderen Bücher, wo man sich das eben nicht so ist und dies dann unglaubwürdig erscheint.

Flavia selbst konnte mich natürlich wieder mit ihren ironischen und sarkastischen Gedankengängen vollkommen überzeugen und ich werde 100 prozentig weiter lesen.

Fall 5: Schlussakkord für einen Mord*****

Name: Buchtasien | Datum: 07. September 2015

Kaum Vergleichbar
„Blut tropfte vom Stumpf des abgeschlagenen Kopfes, regnete in dicken Tropfen herab und sammelte sich in einer rubinroten Pfütze auf den schwarz-weißen Fliesen.“ – Erster Satz

Die Aufmachung:
Wie auch schon bei den Büchern vorher hat jedes kleine Detail auf dem Cover für die Handlung eine große Bedeutung. Ich bin von solchen Covern generell immer sehr angetan, weil man so während des Lesens immer wieder was zu entdecken hat.

Das Setting:
Da sich der Mordfall diesmal in einer Krypta abspielt, stehen bei den Ermittlungen Kirche, Krypta und Friedhof im Vordergrund. Das sorgt nochmal zusätzlich für einen sehr gruselige Atmosphäre.

Der Plot:
>> Sie steckt ihre Nase überall hinein und befördert jeden noch so tief vergrabenen Hinweis ans Licht - die elfjährige Flavia de Luce ist Hobbydetektivin aus Leidenschaft. Als sie ihre Nase zur Abwechslung in eine alte Kirchengruft steckt, rechnet sie allerdings nicht damit, eine verhältnismäßig frische Leiche ans Tageslicht zu befördern. Aus dem Grab des Kirchenheiligen Bishop's Lacey blickt ihr der ermordete Kirchenorganist entgegen. Wer hatte einen Grund, Mr. Collicutt zu töten, warum trägt er eine groteske Gasmaske, und wieso hat der Täter die Leiche hier, an diesem heiligen Ort, versteckt?<< - Klappentext.

Diesmal wurde die Leiche schon relativ früh präsentiert. Deswegen ist es auch nicht schlimm, dass im Klappentext schon verraten wurde, wer stirbt. Das Hauptaugenmerk dieser Geschichte lag wirklich ganz auf den Ermittlungen und ich muss gestehen, dass diese wirklich spannend zu verfolgen waren, weil nicht nur Flavia und die Polizei sich auf den Mordfall stürzen, sondern unsere junge Detektivin unerwartet Konkurrenz bekommt.

Weiter muss ich anmerken, dass mich diesmal nicht nur der spannende Plot gepackt hat. Auch waren diesmal viele Szenen dabei, die einen schon irgendwie Angst eingejagt haben.

Die Rahmenhandlung der Bücher hat sich auch in diesem Band stetig weiterentwickelt. nicht nur das Verhältnis zwischen Flavia und ihren Schwestern bzw. ihrem Vater ändert sich langsam, auch die Bedrohung, die über ihrem zu Hause schwebt, wird immer konkreter. Hinzu kommt natürlich eine Nachricht, die am Ende des Buches für viel Aufsehen sorgt und zeitgleich einen sehr fiesen Cliffhanger darstellt.

Die Protagonisten:
Es ist etwas schwer, die Nebenfiguren richtig zu beurteilen, da sie aus der subjektiven Perspektive eines 11-jährigen Mädchens geschildert werden. Es ist jedoch sehr spannend zu verfolgen, wie sich Flavias Sichtweise auf die einzelnen Figuren von Buch zu Buch entwickelt und sie somit selbst Sachen entdeckt, die sie aus dem Konzept bringen.

Flavia selbst ist als chemisbesessene, teilweise angstfreie Hauptprotagonistin ziemlich überzeugend. Trotzdem kommt sie mir im Großen und Ganzen ziemlich vernachlässigt und allein vor. Sie hat zwar ihre Bezugspersonen, streunt aber zuviel herum.
Gut die Bücher würden nicht funktionieren, wenn es anders wäre, aber ich habe immer im Hinterkopf, dass sie ein kleines Mädchen ist.

Der Schreibstil und Umsetzung:
Alan Bradley hat es auch mit diesem Buch geschafft mich zu überzeugen. Er wirft einem langsam aber sicher immer mehr Hinweise hin und man kann versuchen, den Mordfall selbst zu lösen. Ich verlasse mich dabei jedoch lieber auf Flavia.
Schön ist es auch alles aus ihrer Sicht zu betrachten und trotzdem mitzubekommen, welche bestimmten Botschaften die Erwachsenen rüberbringen, ohne das Flavia dies mitbekommt.

Fazit:
Auch dieses Buch konnte mich wieder Überzeugen. Und zwar so sehr, dass ich jetzt schon wie ein Schneekönig auf den nächsten Band freue. Diese Reihe ist nicht nur für Krimifans ein echtes Must-Have.

Fall 4: Vorhang auf für eine Leiche*****

Name: Buchtasien | Datum: 30. August 2015

Genailster Band der Reihe
„nasskalte Nebelranken erhoben sich vom Eis wie gepeinigte Seelen, die ihre leibliche Hülle verließen.“ – Erster Satz

Die Aufmachung:
Das Cover ist typisch Flavia. Wir haben hier wieder einige Einzelheiten, die auf den Inhalt des Buches hinweisen, ohne irgendwas zu verraten. Wie immer steht Flavia im Mittelpunkt. Besonders nett sind hier so kleine Details, wie die gemusterte Tapete im Hintergrund oder der feine Schneefilm auf auf der Schrift.

Das Setting:
Anders als in den anderen Bänden ist Flavia diesmal nicht ermittlungstechnisch im Dorf Bishops Lacey unterwegs, sondern hat ein Heimspiel. Die Geschichte spielt ausschließlich auf Buckshaw, dem Anwesen der de Luces. Natürlich hat man schon vorher einige Einblicke in Flavias zu Hause gewinnen können, aber diesmal konnte man sich einen noch besseren Eindruck des Anwesens verschaffen.

Der Plot:
>> Im einst prächtigen, inzwischen jedoch ziemlich heruntergekommenen Herrenhaus der Familie de Luce mietet sich eine Filmcrew aus London ein. Doch kaum haben die glamourösen Dreharbeiten begonnen, geschieht das Unfassbare: Ein Mitglied des Ensembles wird tot nd damit entwickeln sich die Ereignisse ganz nach Flavia des Luces Geschmack. Die junge Hobbydetektivin ist davon überzeugt, dass sie den skrupellosen Mörder entlarven kann, und macht sich an die gefährlichen Ermittlungen...<< - Klappentext

Erstmal möchte ich ein großes Lob aussprechen an die Verfasser dieses Klappentextes. Danke, das hier nicht gespoilert wurde, wer nun als Leiche herhalten musste, dass hätte nämlich ein ganzes Stück an Spannung gekostet.

An diesem Band der Reihe hat mir besonders gut gefallen, dass nicht sofort mit der Tür bzw. Leiche ins Haus gefallen wurde. Alan Bradley baut erst ganz in Ruhe seine Geschichte auf und präsentiert dann unvermittelt das schreckliche Ereignis, sodass man als Leser schon fast wieder vergessen hat, worauf das Buch eigentlich abzielt. Ich war tatsächlich ein wenig entsetzt und habe umso mehr mitgefiebert, als die Ermittlungen losgingen.

Flavia war als Hauptprotagonistin natürlich mitten drin und ist von einem Hinweis zum nächsten gestolpert. Auch schon bei den vorherigen Büchern hatte ich das Gefühl, dass die Gute manchmal mehr Glück als Verstand hat, wenn es darum geht Beweise zu finden. Und das will was heißen, bei so einem kleinen Genie.

Die Auflösung kam für mich wieder etwas überraschend und ich hatte mal wieder bis zum Schluss keine Ahnung, wer der Täter ist.

Die Protagonisten:
Flavia ist eindeutig ein Unikat. Neben ihrer liebe zur Chemie und ihrer Freundschaft zum Haus... ja was eigentlich? Nennen wir ihn den guten Geist des Hauses "Dogger", ist sie wirklich außergewöhnlich schlau. Hat aber auch einen sehr ausgeprägten Drang zum makaberen. Noch beim ersten Band empfand ich Flavia etwas zu altklug, aber mittlerweile sind ihre Geschichten für mich zur Obsession geworden.

Auch die Nebenfiguren sind durchaus alle Sympathiträger mit einzigartigen Schrullen. Egal ob Flavias Vater, der mit seiner Leidenschaft für Briefmarken auftrumpft oder ihrer ältesten Schwester Ophelia - kurz Feely -, die sich vor Verehren kaum retten kann. Ich mag Flavias Umfeld und fand es ganz spannend, wie sich auch die Nebenfiguren im Laufe der Bücher weiterentwickeln.

Der Schreibstil und Umsetzung:
Alan Bradley bedient sich eines trockenen Humors, denn man einfach nur als britisch Bezeichnen kann und lässt damit den englischen Landadel aus den 50er Jahren zum Leben erwachen. Ich bin sehr froh, dass er sich für diese Zeitepoche entschieden hat. In einem anderen Rahmen würden die Geschichten um Flavia nicht funktionieren.

Zudem finde ich es faszinierend, wie er mich als Leser eingelullt hat und mir gleichzeitig eine überaus spannende Geschichte präsentiert hat.

Fazit:
Obwohl ich vom ersten Band eher minder begeistert war, muss ich zugeben, dass mich dieser Band regelrecht umgehauen hat. Diese Serie lohnt sich meiner Meinung nach nicht nur für Krimifans und solche die es werden wollen.
Ich jedenfalls werde mich in aller Eile an den nächsten Band setzten und ihn verschlingen.

Fall 3: Halunken, Tod und Teufel*****

Name: Buchtasien | Datum: 06. August 2015

Tolle Reihe. Macht Lust auf mehr.
„>>Du machst mir Angst<<, murmelte die Wahrsagerin.“ – Erster Satz

Die Aufmachung:
Dieser Band gefällt mir von den drei, die ich bis jetzt gelesen habe von der Aufmachung am besten. Das liegt zum Teil an der Farbe, die sich sehr gut macht, aber auch an den Details, die ins Cover eingearbeitet sind und zur Geschichte passen. Bis auf die Katze kann ich auch alles zuordnen.

Der Plot:
"Eigentlich wollte Flavia nur ein paar vergnügliche Stunden auf dem Jahrmarkt von Bishop's Lacey verbringen, doch dann steckt sie aus Versehen das Zelt der Wahrsagerin Fenella in Brand. Und kaum hat sich die arme Schaustellerin vom ersten Schreck erholt, wird sie auch noch bezichtigt, vor Jahren ein Baby entführt und so eine Familie zerstört zu haben. Geplagt von Schuldgefühlen, aber auch getrieben von ihrer unstillbaren detektivischen Neugier, setzt Flavia alles daran, Fenella von diesem schlimmen Vorwurf reinzuwaschen. Doch die Zeit drängt, denn irgendjemand scheint wegen des angeblichen Kidnappings blutige Rache an der alten Wahrsagerin nehmen zu wollen..." - Klappentext

Meiner Meinung nach verrät der Klappentext viel zu viel vom Plot und offenbart Handlungsstränge, die eigentlich erst gegen Ende wirklich relevant und klar werden. Trotzdem war es eine spannende Geschichte und wieder hab ich den Moment verpasst, an dem der jungen Flavia klar geworden ist, wie die Ereignisse zusammen hängen.
Die Hauptgeschichte hat mir insgesamt nicht so gut gefallen, wie die von zweiten Teil. Dafür kommt die Rahmengeschichte ein gutes Stück weiter voran und war spannend zu verfolgen.

Die Protagonisten:
Flavia ist wie immer ein unheimliches kleines Mädchen, dass sich in die Ermittlung von Mordfällen verrennt und dabei ganz andere Wege findet, als es der Polizei möglich gewesen wäre.
Was mir hierbei gut gefallen hat, war, dass sich in der Familie auch einige kleine Veränderungen zeigen und die Beziehungen zwischen den Mitgliedern etwas mehr Form bekommen.
Was mir nicht gefallen hat, war, dass manche Charaktere aus den vergangen Roman auftauchten, die ich nicht mehr zuordnen konnte und die leider auch nicht weiter erläutert wurden. So viel es an manchen Stellen schwer allem zu Folgen.

Der Schreibstil und Umsetzung:
Alan Bradley ist ein toller Autor und auch die Übersetzer haben ganze Arbeit geleistet. Mit einer Mischung aus leicht trockenem Humor und jeder Menge spannender Fakten entsteht ein Krimi, der auf jegliche blutige Schilderung verzichten kann und einfach nur durch den Plot überzeugt.

Fazit:
Mit jedem Roman von Flavia de Luce gefällt mir die Reihe besser und ich freue mich schon auf den nächsten Band. Ich gebe meine Leseempfehlung nicht nur für Kirmifans, sondern auch an alle, die, die skurile Geschichten mögen ab.

Fall 1: Mord im Gurkenbeet*****

Name: analog 2.0 | Datum: 19. Juli 2015

Giftig gut
Flavia de Luce ist mal wieder so ein Buch, das mir definitiv wegen seines Covers in die Hände gefallen ist. Zunächst war ich mir gar nicht so sicher ob es ein Kinder/Jugendbuch ist, mittlerweile würde ich aber sagen, es ist etwas für alle zwischen 10 bis 100.

Die Mutter verstorben, von den Schwestern gehasst und vom Vater (wie alles andere auch) nicht beachtet, ist sie nun fast auf sich alleine gestellt. Dadurch wird das Zusammenspiel mit dem "Mann für alles", dem Gärtner zu etwas ganz besonderem. Flavia ist auf der einen Seite sehr (Alt)klug und belesen, hat sich das Chemielabor des Hauses zu eigen gemacht und weiß offenbar über alles bestes Bescheid. Auf der anderen Seite ist sie nun mal auch erst 11 Jahre alt und geht an manches sehr naiv und kindisch heran. Mit dieser Mischung versucht sie sich nun als Hobbydetektivin um heraus zu finden was in ihrem Garten, unter ihrem eigenen Fenster, passiert ist und was ihr Vater mit der ganzen Sache zu tun haben könnte.
Ich würde diese Reihe irgendwo zwischen Jugendbuch und Cosy Crime ansiedeln. (Also ein jugendfreier Krimi der trotz Leiche ohne blutiges Gemetzel auskommt.) Das ganze Buch ist spannend und mit kleinen Andeutungen gespickt. Flavias erster Fall ist sehr spannend und kaum vorhersehrbar. Gerne hätte ich noch mehr über die Mutter erfahren, außerdem hat Band 1 noch die ein oder andere Frage bei mir offen gelassen, aber auf diese Antworten hoffe ich in einem der nächsten Bände.

Fazit:

Flavia de Luce und der Mord im Gurkenbeet ist auf jeden Fall für alle die zu empfehlen, die gerne mal einen leichten Krimi ohne viel Blut und Totschlag lesen. Nicht ganz so Anspruchsvoll wie andere Krimis, dafür mit einem sehr liebevollen Unterton. Für mich heißt das, das Band 2 auf jeden Fall auf meiner Wunschliste steht...

Fall 1: Mord im Gurkenbeet*****

Name: Yvis Leseecke | Datum: 06. Juli 2015

Ein unglaublicher Charakter
Inhalsangabe (Quelle Amazon):

Die junge Flavia de Luce staunt nicht schlecht, als sie im ersten Morgenlicht das Opfer eines Giftmordes in ihrem Gurkenbeet entdeckt! Da jeder ihren Vater, den sanftmütigen Colonel de Luce, für den Mörder zu halten scheint, nimmt die naseweise Flavia persönlich die Ermittlungen auf. Hartnäckig folgt sie jeder noch so abwegigen Spur – bis sie einsehen muss, dass ihr Vater tatsächlich ein dunkles Geheimnis hütet. Und so befürchtet Flavia schließlich, dass sie vielleicht eine zu gute Detektivin ist ...

Meine Meinung:


Diese Buch hat mich mit seinem britischen Humor voll überzeugt. Flavia ist eine sehr gut ausgearbeiteter Charakter. Sie ist sehr scharfsinnig, sarkastisch und vor allen ehrgeizig. Sie setzt alles durch was Sie sich vor nimmt. Das macht Sie bei Erwachsenen sehr beliebt jedoch bei Ihren Schwestern bewirkt dies das Gegenteil.


Ich fand es am Ende auch sehr gut, dass die Schwestern trotz Streit und witzigen Neckereien, wenn es Ernst wird doch zusammenhalten. So kann man

eine Moral aus der Geschichte ziehen.


Geschrieben hat der Autor das Buch im "klassischem" Krimi Stil. Durch die gute einfache Wortwahl wurde immer Spannung aufgebaut und man konnte das Buch sehr flüssig durchlesen.


Flavia ist einfach ein Charakter den man lieben muss. Daher kann ich jeden, der auf ein bisschen britischen Humor und Krimis steht, dieses Buch empfehlen. Hier kann man beim lesen auch mal schmunzeln.

Fall 6: Tote Vögel singen nicht*****

Name: Influ | Datum: 19. Juni 2015

Flavia de Luce - tote Vögel singen nicht
Der Inhalt:

Nun ist sie da, die Gewissheit, das Flavias Mutter ihre Reise nach Tibet nicht überlebt hat und die gesamte Dorfgemeinschaft von „Bishop`s Lacey“ ist betäubt von einer allumfassenden Trauer. Jeder möchte Harriet die letzte Ehre erweisen und zeigen wie wichtig sie war. Doch Flavia selbst ist wie betäubt. Sie ist Gefühlsmäßig hin und her gerissen. Einerseits weiß sie nun das sie ihre Mutter nie wird kennen lernen können und nun um sie trauern sollte. Andererseits, kannte sie ihre Mutter nie, sie verunglückte bereits als Flavia noch ein Baby war und soll nun um eine Fremde trauern von der sie nur Geschichten kennt. Ihre regelrecht lähmende Betäubtheit lässt sie die Ereignisse auf dem Bahnhof nur widerwillig realisieren. Aber Harriets Ankunft im Bahnhof ähnelt ehr einem Staatsbegräbnis als einer Dorfbeerdigung und irgendwann steht ein Fremder vor Flavia und bittet sie eine mysteriöse Botschaft weiterzugeben bevor er kurze Zeit später vor den Zug gestoßen wird. Sehr dubios… aber Harriet hat Vorrang und während Flavia in Bezug auf ihre Mutter ihre ganz eigenen Ziele plant und zu verwirklichen versucht, stolpert sie über Familiengeheimnisse die weit über die Familie hinausreichen und ihr eigenes Leben, von Grund auf verändern werden.



Meine Meinung:

Nachdem ich mit dem letzten Band ja etwas zäh fand. Konnte mich die pfiffige und gewitzte Flavia diesmal wieder richtig mit in ihre Geschichte ziehen. Es hat Spaß gemacht sie auf der Suche nach der Wahrheit zu begleiten und ich denke das sie sowohl jugendliche als auch erwachsene Leser gleichermaßen begeistern kann. Wie schon gesagt, ist Flavia keine einfache 11 Jährige, sondern ein kleines Chemiewunder, das aber durch die diesmal teilweise kindliche Naivität ihrer Vorhaben und ihrem Gefühlschaos umso realistischer, persönlicher und liebenswerter sich als Protagonistin immer weiterentwickelt und nicht zu unterschätzen ist. Dennoch konnte ich grade im Bezug auf ihr sonst sehr realistisches und präzises Denken in diesem Band, die ein oder andere Intension nicht ganz Nachvollziehen und das Ende des Buches bzw. die Auflösung kam mir dann am Schluß einfach zu plötzlich, ich fühlte mich regelrecht überrumpelt vom plötzlichen Geschehen. Daher, ein Sternchen Abzug, aber die kleine Flavia ist dennoch absolut Lesens- und Liebenswert.

Fall 2: Mord ist kein Kinderspiel*****

Name: meggie | Datum: 16. Juni 2015

Flavia, die Zweite
Flavia stößt durch Zufall auf den berühmten Puppenspieler Rupert Porson, dessen Auto eine Panne hat. Rupert und seine Assistentin Nialla erklären sich bereit, im Gemeindesaal des Ortes ein Puppentheater aufzuführen, damit die Reparaturkosten für das Auto eingenommen werden können. Während der Vorführung fällt jedoch nicht die Puppe, sondern Rupert auf die Bühne und ist sofort tot. Flavia weiß, dass es kein Unfall ist, sondern kaltblütiger Mord. Und als sie anfängt zu recherchieren, stößt sie auf so einige Ungereimtheiten und so einige im Dorf scheinen ein Motiv zu haben.

Band 01 rund um die Hobbydetektivin und das Chemieass Flavia de Luce hat mich begeistert. Doch muss ich gleich zugeben, dass der zweite Band mich nicht mehr so sehr in den Bann gezogen hat. Vielleicht lag es dann doch an dem sehr weit hergeholten Motiv, warum der Puppenspieler Rupert sterben musste. Weiter ausholen kann ich hier jedoch nicht, da ich ansonsten massivst spoilern müsste.

Flavia war in Höchstform. Sie recherchierte, zweifelte, fragte, log und manipulierte was das Zeug hält, hat sich durch ihre Art und Weise aber in viele Herzen schleichen können. So auch in meins, denn dieses toughe Mädchen hat sich – trotz er fehlenden Mutter – prächtig entwickelt und sucht sich einen Weg in ihrem Leben.
Mit ihren beiden Schwestern hat sie es nicht leicht, erinnert mich dies dann teilweise ein bisschen an Aschenputtel, die es mit ihren Stiefschwestern ja auch nicht das große Los gezogen hat.

Leider bin ich noch nicht dahintergestiegen, warum Flavias Schwestern denn im einem Moment so garstig sind und dann doch immer mal wieder Flavia derart helfen, dass man meinen könnte, sie wären die besten Freundinnen.
Aber auch Flavias Vater ist ein Buch mit sieben Siegeln. Ich hoffe, dass in den nächsten Teilen näher auf die Familienverhältnisse eingegangen wird.

Die Geschichte an sich ist spannend, aber trotzdem hat mich der erste Teil mehr fesseln können. Dies lag unter anderem daran, dass es bis etwa zur Mitte des Buches etwas vor sich hinplätscherte und erst dann richtig Fahrt reinkam. Neue Entwicklungen kommen zu Tage und auch überraschende Wendungen.

Wenn die Reihe so weiter geht, wird sie einen Favoritenstatus in meinem Bücherregal einnehmen.

Fazit:
Flavia, die Zweite.

Fall 4: Vorhang auf für eine Leiche*****

Name: Sandra | Datum: 11. Juni 2015

Ein tolles Buch - gelungen und wie immer spannend. Aber für mich nicht ganz 5 Sterne
Meinung:
Auch dieser Teil der Flavia-Reihe hat mir wieder sehr gut gefallen. Dennoch war er meiner Meinung nach anders als die vorherigen Teile. Diesmal gibt es mehr Rahmenhandlung, es dauert ein bisschen länger, bis die Leiche auftaucht und auch Flavias Ermittlungen fallen knapper aus. Trotzdem hat mich dieses Buch wieder bestens unterhalten! Es hat den Flavia-typischen Humor, es geht ferner um Flavias chemische Experimente (mit denen sie diesmal versucht den Weihnachtsmann zu fangen) und man erfährt in diesem Band mehr über Dogger und Tante Felicity. Letztere soll wohl in den nächsten Bänden angeblich eine größere Rolle spielen. Die de-Luce-Schwestern sticheln sich immer noch gegenseitig an, verhalten sich aber - vielleicht wegen Weihnachten - diesmal nicht ganz so grausam.
Die Charaktere sind also im Großen und Ganzen die der vorherigen Bände, nur dass diesmal auch ein Filmteam dazukommt.
Spätestens ab diesem Teil sollte man aber die vorherigen Flavia-Bücher gelesen haben, weil hin und wieder Bezug zu ihren früheren Ermittlungen genommen wird.
Vor kurzem habe ich irgendwo gelesen, dass der Autor Alan Bradley versucht, den Ermittlungen mehr Hintergrundgeschichte zu verleihen - es soll also nicht nur um die Ermittlungen gehen, sondern auch private Hintergründe und generell mehr Story enthalten und ich denke, das ist ihm gelungen.

Fazit:
Auch im 4. Teil der Flavia-de-Luce-Reihe, der in der Weihnachtszeit spielt, hat die Familie wieder große Geldsorgen. Diesmal kommt die finanzielle Rettung in Form eines Filmteams, das auf Buckshaw einen Film mit der weltberühmten Phillys Wyvern drehen möchte. Da das Kirchendach des Ortes eine Sanierung nötig hat, bittet der Vikar um eine Benefizvorstellung welche im Anwesen der de Luces stattfindet. Die ganze Umgebung besucht Buckshaw um einen Blick auf die berühmte Phillys Wyvern zu erhaschen und schon bald gibt es eine Leiche - erdrosselt mit einem Filmstreifen... Da Buckshaw durch einen sehr starken Schneesturm komplett von der Außenwelt abgeschnitten ist, macht sich Flavia schnell wieder selbst an die Arbeit und fängt an zu ermitteln...

Ein Flavia-de-Luce-Krimi wie wir ihn kennen und lieben, diesmal aber mit mehr Story drum herum und weniger Ermittlungsarbeit. Ich fands wie immer gut - 4 von 5 Sternen!

Fall 6: Tote Vögel singen nicht*****

Name: Sandra | Datum: 11. Juni 2015

Spannend! Ich liebe Flavia einfach :)
Nach Monaten des Wartens halte ich ihn endlich in den Händen - den 6. Teil von "Flavia de Luce".
Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich darauf gefreut habe herauszufinden, was mit Flavias Mutter Harriet wirklich passiert ist! Denn darum gehts in diesem Teil.

Flavias Mutter Harriet soll nach über 10 Jahren endlich wieder nach Buckshaw zurückkehren, doch als der Zug in Bishop's Lacey eintrifft, wo sich das ganze Dorf und sogar Winston Churchill getroffen hat, stürzt ein fremder Mann vor den Zug. Sekunden vorher erzählte er Flavia eine komische Nachricht - eine Warnung! Wer war der Mann? Ist er gefallen oder wurde er etwa vor den Zug geschubst? Was soll diese seltsame Warnung bedeuten? Und was zur Hölle hat Harriet mit "Fasanensandwiches" zu tun?
Für Flavia gibt es wieder viele Rätsel zu lösen!

Wer auch die letzten Teile gelesen hat (und das sollte man, bevor man diesen liest), wird es sicher auch schon gemerkt haben:
Die Art und Weise der Geschichten hat sich ein bisschen verändert.
Ging es in den ersten Teilen noch nur darum, dass Flavia selbst viel ermittelt und rätselhafte Fälle mit Hilfe der Chemie löst, ist es mittlerweile eher so, dass es mehr Rahmenhandlung gibt.
Es geht nicht mehr "nur" darum, einen bloßen Fall zu lösen, sondern man erfährt sehr viel über Flavias Familie, ihre Vergangenheit usw.
Ich muss sagen: Das gefällt mir!
Natürlich setzt Flavia immer noch viele Puzzleteile selbst zusammen und auch ihre chemischen Experimente spielen weiterhin eine Rolle, aber mittlerweile ist es doch eher so, dass man einen richtigen Einblick in das Leben und Drumherum der Figuren bekommt.
Da ich Flavias Familie, die Hausangestellten und die Dorfbewohner mehr als sympathisch und interessant finde, finde ich das natürlich absolut klasse!

Immer wenn ich ein Flavia-de-Luce-Buch aufschlage, ist es mittlerweile so, als würde ich in einen alten Ferienort aus meiner Kindheit zurückkommen. Oder in die Heimat - mittlerweile ist Bishop's Lacey mir so vertraut. Alle Personen kommen mir so echt vor - ich finde es toll, was Alan Bradley da geschaffen hat. Und gerade dadurch, dass es jetzt nicht mehr "nur" ums Lösen der Mordfälle geht, bekommt man als Leser einen noch stärkeren Bezug dazu.

In diesem Teil sind wieder sehr interessante neue Personen (Lena, Undine und Tristram zum Beispiel) aufgetaucht und auch die alten Bekannten waren alle wieder vertreten (allen voran der Vater, Dogger und Tante Felicity).
Besonders über Tante Felicity habe ich mich sehr gefreut - ich mag ihren Charakter sehr. Sie spielt eine tragende Rolle in diesem Teil, auch wenn man leider trotzdem nicht sooo viel über sie liest. Aber gerade am Ende ist sie in diesem Buch doch sehr wichtig und bringt für Flavia Licht ins Dunkel.

Und das Ende hat es wirklich in sich! Nicht nur, was es mit Harriets Vergangenheit wirklich auf sich hat - nein, es geht noch um etwas ganz Anderes. Nämlich darum, wie es für Flavia weiter geht..
Und das macht mich so unglaublich neugierig!
Es klingt, als würde sich einiges ändern...

Mann, es wird mit jedem Teil schwerer, auf die Fortsetzung zu warten! Ich hoffe, diese Reihe wird niemals enden - Flavia könnte ich mein Leben lang begleiten =)

Mit diesem Teil hat Alan Bradley sich mal wieder selbst übertroffen - absolute Kaufempfehlung! Und wer die Reihe noch nicht angefangen hat: Bitte, bitte macht es! Nirgends bekommt ihr so eine spezielle, kluge, interessante Protagonistin und einen so anschaulichen Handlungsort wie Bishop's Lacey.
10 von 5 Sternen!

Fall 5: Schlussakkord für einen Mord*****

Name: Sandra | Datum: 11. Juni 2015

Wie immer super!
Anlässlich der Fünfhundertjahrfeier der St. Tancred Kirche soll das Grab des Heiligen geöffnet werden. In der Grabkammer findet sich unerwartet allerdings eine andere Leiche: Der Kirchenorganist Mr. Collicutt - und Flavia beginnt gleich mit ihren Ermittlungen.

Das ganze Buch hat durch die düstere Umgebung (Grabkammern, Friedhof,..) eine sehr schaurige Stimmung was trotz Flavias humorvoller Ermittlungen für leichtes Gänsehaut-Feeling sorgt. Mir hat die Kirchen-Szenerie sehr gut gefallen, denn diese bietet genug Raum für viele Geheimnisse, die im Laufe der Geschichte ans Licht kommen.

Dieser Teil war sehr rasant und aufregend. Habe ich beim letzten Band noch "kritisiert", dass es zu wenig Ermittlungsarbeiten gibt, gibt es in diesem umso mehr.
Es geht nämlich nicht nur um den Toten Mr. Collicutt, sondern es passieren noch eine ganze Reihe anderer Dinge. Was hat es mit dem komischen Richter auf sich? Wer ist Adam Sowerby? Warum trägt der Tote eine Gasmaske? Und nicht zuletzt: Was wird aus Buckshaw? Diesmal ist es nämlich wirklich so weit: Das "zu verkaufen"-Schild steckt im Rasen vor dem Anwesen. Wo sollen die de Luces hin? Was wird aus Dogger und Mrs. Mullet wenn Buckshaw verkauft wird?

Viele Fragen - vielleicht zu viele? Stellenweise passiert in diesem Teil so viel, dass man selbst Schwierigkeiten hat, der Geschichte zu folgen und die Puzzleteile aneinanderzufügen. Das klärt sich aber immer schnell wieder auf. Und so ist es mir lieber, als wenn 50 Seiten lang gar nichts passiert! Spätestens zum Schluss hin erlebt man viele "ahaaaa"-Momente und das macht wirklich Spaß!

Wir lernen wieder neue Bewohner von Bishop's Lacey kennen und treffen natürlich auch auf alte Bekannte, wie zum Beispiel Inspektor Hewitt, den Vikar und die verrückte Meg.
Innerhalb der de-Luce-Familie herrscht die übliche Kälte zwischen den Schwestern, die diesmal aber durch ungewohnt gefühlvolle Momente aufgebrochen wird. Der Vater scheint diesmal noch mehr mit sich und den Geschehnissen um Buckshaw beschäftigt. Er ist sehr in sich gekehrt und wirkt traurig. Dogger und Mrs. Mullet sind wie immer - und dazu kann ich nur sagen: Dogger ist neben Flavia mein absoluter Lieblingscharakter. Er ist einfach hinreißend!

Diesmal gibt es auch wieder mehr chemische Experimente - aber keine Sorge, dazu muss man selbst kein Fachwissen haben. Es wird nichts davon lang ausgeführt oder schwierig umschrieben. Flavia nutzt ihre Fähigkeiten nur wieder mehr um den Fall aufzuklären. Blut spielt hierbei eine zentrale Rolle.

Außerdem blickt man in diesem Teil etwas mehr hinter die Kulissen. Flavia erfährt einiges über Hintergründe ihrer Familie, über Verwandschaftsverhältnisse und über Harriets Privatleben, das auch ein Geheimnis hegte. Im 6. Teil (erscheint am 13. Oktober 2014) wird es wohl um Flavias verschollene Mutter Harriet gehen und in diesem 5. Teil wird schon langsam darauf vorbereitet. Ich bin wirklich gespannt, ob und wie sich die angedeuteten Geschehnisse im nächsten Band aufklären.

Ich mag wirklich nicht mehr bis Oktober abwarten! Dieser Teil hat so viel Lust auf mehr gemacht und ich kann es gar nicht mehr erwarten zu erfahren, was mit Harriet passiert ist. Rasante, zum Teil verworrene und vor allem spannende Geschichte. Mit Flavia zu ermitteln und alte Dorfbekannte wiederzutreffen hat mir sehr viel Spaß gemacht - nicht zuletzt wegen der kirchlichen Umgebung, die düstere Geheimnisse birgt. 5 von 5 Sternen!

Fall 1: Mord im Gurkenbeet*****

Name: meggie | Datum: 29. Mai 2015

Ermittlungen mit unkonventionellen Methoden
Flavia de Luce findet eines morgens einen Toten im Gurkenbeet. Gleich bemerkt sie, dass der Tote Opfer eines Giftanschlags geworden sein muss, denn ihr liebstes Hobbie ist die Chemie in all ihren giftigen Arten. Flavia fängt an, Nachforschungen zu betreiben, vor allem, als ihr Vater beschuldigt wird, der Mörder zu sein. Je mehr sie in die Tiefen der Verstrickungen eindringt, umso mehr beschleicht sie der Verdacht, ob ihr Vater nicht doch etwas mit dem Mord zu tun hat. Flavia stößt auf Geheimnisse, die unentdeckt bleiben sollten.

Schon länger schleiche ich um diese Reihe herum und nun endlich habe ich es geschafft, den ersten Teil zu lesen. Und bin begeistert von der jungen Hobbiedetektivin Flavia de Luce, die mit ihrer unkonventionellen Art, der kecken Schnauze und dem unverwechselbaren Charme anfängt, mit Hilfe ihrer Liebe zur Chemie, Erkundigungen einzuholen.

Der Schreibstil des Autors trägt dazu bei, dass man förmlich durch die Geschichte fliegt und sich so fühlt, als ob man mittendrin wäre und zusammen mit Flavia versucht, Beweise für die Unschuld ihres Vaters zu sammeln.

Flavia ist mir im Laufe der Zeit sehr ans Herz gewachsen. Aufgewachsen ohne Mutter, mit zwei nicht gerade sehr liebevollen Schwestern und einem sehr trottelig anmutenden Vater, ist es ein Wunder, dass sie nicht völlig verwahrlost ist. Vielleicht gerade wegen dieser besonderen Situation ist aus Flavia eine aufgeweckte, neugierige und sehr forsche junge Dame geworden, obwohl sie gerade mal 11 Jahre alt ist. Sie hat eine hohe Intelligenz, weiß diese geschickt einzusetzen und spielt auch im richtigen Moment die „Kind“-Karte aus, um sich aus unbequemen Situationen zu befreien.

Auch die anderen Figuren sind sehr gelungen, haben mit ihren Macken immer recht ungewöhnliche Lebensarten und werden immer nur kurz wieder eingespielt, um die Geschichte abzurunden. Vor allem Dogger, das Mädchen für alles im Hause der de Luces, ist höchst interessante gestaltet. Mit seiner eher ruhigen Art holt er Flavia auf den Boden der Tatsachen zurück und gibt den eher väterlichen Typ. Er scheint über vieles Bescheid zu wissen, gibt jedoch nichts preis.

Und ganz nebenbei lernt man auch noch einiges über Chemie. Sei es die Namen von verschiedenen Giften, den Messinstrumenten, mit denen hantiert wird oder die Namen berühmter Persönlichkeiten, die auf dem Gebiet der Chemie besondere Entdeckungen gemacht haben.
Aber auch Musik spielt eine Rolle oder interessante Bücher.

Die Geschichte ist sehr abwechslungsreich gestaltet, man lernt, man vermutet, man verwirft und kommt auf eine neue Spur. Genau wie Flavia. Puzzleteil für Puzzleteil setzt sich alles zusammen und am Ende ergibt sich das Gesamtbild.

Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und freue mich nun auf den zweiten Teil der Reihe.

Fazit:
Ein Todesfall, Chemie und ein aufgewecktes junges Mädchen – was braucht man mehr?

Fall 2: Mord ist kein Kinderspiel*****

Name: Buechergeplauder | Datum: 27. Mai 2015

Alan Bradley - Flavia de Luce / Mord ist kein Kinderspiel
Ein bekannter Puppenspieler ist in der Stadt - Rupert Porson. Seine Vorstellung begeistert jeden, doch am Ende ist Rupert Porson tot. Die ganze Stadt ist schockiert, außer Flavia de Luce, sie freut sich regelrecht, dass wieder etwas aufregendes in der Stadt passiert. Ein neuer Fall, den Flavia lüften kann.

Doch dieser Fall scheint alles andere als einfach zu sein. Die Polizei tappt im Dunkeln, doch Flavia findet im Nu die ersten Hinweise, die den Täter schon bald entlarven werden.

Wer ist in der Lage diese schreckliche Tat zu tun? War es seine Geliebte, die er Jahrelang betrügt und geschlagen hat? Wollte sie sich rächen? Aber das sieht ihr überhaupt nicht ähnlich, sie ist doch so eine nette Frau. Oder hatte jemand anderes ein Rechnung offen mit dem Puppenspieler Rupert Porson?

Flavia versucht alles, um den Mörder auffliegen zu lassen. Denn Flavia kennt sich mit Mördern, Giften und Töten aus. Sie weiß, wie sie vorgehen muss, um den Täter zu ertappen.


Der zweite Band der "Flavia de Luce Reihe" von Alan Bradley. Der erste Band "Mord im Gurkenbeet" hat mir nicht ganz so gefallen. Viele waren begeistert von dem Buch, bzw. von der kompletten Reihe, ich gehöre leider nicht dazu. Auch der zweite Band hat mir nicht wirklich gefallen.

In der Hoffnung, dass mir dieser Fall von Flavia de Luce gefällt, habe ich zum Buch gegriffen. Der Klappentext hat mir sehr gut gefallen und eine spannenden Krimi / Jugendbuch versprochen. Leider war dies nicht der Fall.

Der Anfang war etwas skurril, ich musste mich sehr auf das Buch konzentrieren, damit ich überhaupt in die Geschichte hineinkomme. Erst im Nachhinein hat alles einen Sinn ergeben.

Die Geschichte fängt sehr lahm an. Ich musste mich bemühen, mich auf das Buch zu konzentrieren und nicht vollkommen abzuschweifen. Immer wieder wollte ich das Buch zur Seite legen, weil es mich einfach gelangweilt hat. Es wollte nicht vorran gehen.

Die Spannung kam erst gegen Ende des Buches, als Flavia sich auf den Fall "Rupert Porton" aufgemacht hat. Gemeinsam mit ihr herauszufinden, wer der Mörder sein könnte, hat das Buch etwas interessanter gemacht.

Leider für mich kein Buch, das ich nocheinmal lesen möchte. Ich weiß, dass viele diese Reihe lieben und bin der Meinung, dass jeder sich seine Meinung selbst zu diesem Buch bilden sollte. Mir persönlich hat es nicht zugesagt, das heißt aber nicht, dass das Buch schlecht ist. Der Schreibstil des Autoren Alan Bradley sagt mir sehr zu. Nur die Geschichte um Flavia de Luce finde ich etwas lahm. Vielleicht sollte ich mich nach anderen Büchern von Alan Bradley umschauen.

Dieses Buch ist für mich leider ein Flop. Ob und wann ich den dritten Band "Halunken, Tod und Teufel" lese, ist noch unklar. Vielleicht gebe ich der Reihe noch eine weitere Chance.

Fall 5: Schlussakkord für einen Mord*****

Name: Svenja | Datum: 27. Mai 2015

Und noch ein Mord
MEINUNG
Zwar hatte ich vor diesem Band nur Band 1 der Reihe gelesen, aber da jeder Band in sich abgeschlossen ist und mir die meisten Figuren ja schon bekannt waren, war das kein Problem und hat meinen Lesegenuss nicht gemindert.

Auch in diesem Band schnüffelt Genie und leidenschaftliche Giftmischerin Flavia in ihrem Heimatdorf herum, nachdem sie zufällig über eine Leiche gestolpert ist und lässt dabei die Polizei mal wieder alt aussehen. Der Autor schafft es auch mit diesem Band einen schnell zu fesseln und würzt die Handlung mit wunderbar trockenem britischen Humor. Dem Charme Flavias kann man sich nur schwer entziehen und mich fasziniert ihre Denkweise und ihre Art zu kombinieren.

Zu den altbekannten Figuren wie Flavias Vater und ihren Schwestern Daffy und Feely, sowie dem liebenswerten Dogger, gesellen sich noch einige neue Figuren hinzu, z.B. der etwas undurchsichtige Adam Sowerby und ein Richter aus dem Nachbardorf.

Flavias Familie lässt ihr auch hier - ungewollt muss man sagen - wieder genug Raum ihren Ermittlungen nachzugehen, aber mir gefiel, dass es einige Szenen unter den Schwestern und auch mit Flavias Vater gab, die Zuneigung und eine gewisse Verbundenheit ausdrückten. Sonst wirken die Mitglieder der Familie untereinander oft sehr kühl und Flavia und ihre Schwestern sind nicht gerade beste Freundinnen. Diese neuen Seiten und auch Flavias Gedanken dazu, gefielen mir sehr.

Richtige Spannung kommt nicht unbedingt auf, das ist aber in meinen Augen auch nicht nötig. Ich finde bei Krimis geht es eher um's Miträtseln und Spurensuchen, nicht so sehr um Nerven zerreißende Spannung, daher hat mich das auch überhaupt nicht gestört. Flavias Ermittlungen und genialen Kombinationen zu folgen machte Spaß und es gab doch die ein oder andere unerwartete Wendung was den Täter betraf. Letztlich endet das Buch mit einem völlig unerwarteten Cliffhanger und lässt einen gespannt auf die Fortsetzung hinfiebern (wobei ich in meinem Fall erstmal Band 2-4 lesen möchte, bevor ich mich Band 6 widme).

FAZIT
Flavias fünfter Fall ist eine unterhaltsame Ergänzung der Reihe und macht einfach Spaß. Mir persönlich gefiel dieser Band besser als noch der Erste, da er für mich insgesamt runder wirkte und weniger Längen aufwies. Wer die Reihe schon kennt und mag, kann mit diesem Band sicher nicht viel falsch machen und wenn man Krimis und Detektivgeschichten gerne liest ist die Reihe definitiv einen Blick wert. Von mir gibt's 4 Sterne!

Fall 6: Tote Vögel singen nicht*****

Name: So many books - so little time | Datum: 24. Mai 2015

Lieblingsbuch
Mit „Tote Vögel singen nicht“ beweist Alan Bradley einmal mehr, dass er für die Flavia de Luce-Reihe vollkommen zu Recht mit dem Dagger-Award ausgezeichnet wurde. Es ist ein besonderes Highlight innerhalb einer ohnehin schon großartigen Reihe.

Alan Bradley erfüllt mir darin gleich zwei Wünsche:

Man erfährt endlich mehr über Herriette und ihren Tod im Himalaya.
Hauptfiguren sind zudem nicht länger statisch; sie entwickeln sich weiter.

Mit diesem Buch wird die bislang recht lose Reihe nun tatsächlich in eine größere Rahmenhandlung eingebettet. Damit stellt Alan Bradley die Weichen auch für künftige Flavia de Luce-Romane vollkommen neu.

Nach einem starken Einstieg und einer gewohnt kurzweiligen Handlung überraschen das blutige Ende und der originelle Cliffhanger. Ich bin nun so gespannt auf den 7. Band, dass ich ihn vermutlich auf Englisch werde lesen müssen, um schneller zu wissen, wie es nun weitergeht.

Die bereits im letzten Band begonnene Weiterentwicklung dieser Romanreihe ist sehr gelungen. Die größere Komplexität tut der Handlung gut und erhöht die Spannung; ein rundum gelungenes Buch.

Fall 2: Mord ist kein Kinderspiel*****

Name: Aleshanee von Weltenwanderer | Datum: 29. April 2015

Hat mir noch besser gefallen als der erste!
Also ich hatte ja meine Meinung zum ersten Teil revidiert und hab ihn für gut befunden. Auf jeden Fall hat er mich neugierig gemacht, wie es mit der kleinen Giftmischerin weitergeht und siehe da: Der zweite Band hat mir richtig gut gefallen! Seltsamerweise steigt der Klappentext etwa in der Mitte des Buches ein, denn bis zum tatsächlichen Mord dauert es eine Weile. Fremde Leute kommen in das kleine Dorf Bishop´s Lacey und Flavia lernt jeden erstmal aufmerksam kennen.

Komischerweise zieht es sich aber dadurch nicht. Ich war wirklich erstaunt, dass, obwohl im Prinzip nicht wirklich etwas passiert, ich total gefangen war von der tollen Sprache, mit der Alan Bradley hier aus dem Munde des jungen Mädchens spricht. Die kleine Flavia ist in all ihrem Denken und Handeln so verquer und mit einem sarkastischem, ungewollten Humor ausgestattet, dass es mich total amüsiert hat, ihren Gedankengängen zu lauschen. Auch die vielen Metaphern und Satzbasteleien fand ich richtig erfrischend, genauso wie die kleinen Erläuterungen zur Chemie, die ja Flavias größtes Hobby sind.

Man befindet sich in der Handlung in einem kleinen Dorf in England um 1950 und ich finde es sehr faszinierend, wie anschaulich der Autor hier die damaligen Gefühle und Gepflogenheiten transportieren kann, ohne mit dem Finger darauf zeigen zu müssen. Obwohl ich aus dieser Zeit bisher sehr wenig gelesen habe muss ich zugeben, dass es mich zunehmend interessiert :)
Flavia ist wirklich ein sehr außergewöhnlicher Charakter, die es in dem lieblosen Haushalt nicht leicht hat. Doch sie kämpft sich sehr gut durch und entwickelt einen ganz eigenen Charme, dem ich mich nicht mehr entziehen konnte.

Der Mord kommt, wie gesagt, recht spät vor, aber man hat einen guten Einblick über alle Beteiligten und kann gut mitraten, wie das ganze zusammen hängen könnte. Mit ihrer Neugier, ihrem trockenen Humor und einer makaberen Sicht der Dinge macht es total Spaß, Flavia bei ihren Ermittlungen zu folgen! Bin jetzt richtig begeistert und freue mich schon auf den dritten Band!

Fazit

Gefiel mir um einiges besser als Band 1. Ich hab sofort wieder reingefunden und es war sehr unterhaltsam, die kleine Giftmischerin zu begleiten! Auch wenns kein Highlight ist hat die Reihe auf jeden Fall einen ganz besonderen Flair :)

Fall 4: Vorhang auf für eine Leiche*****

Name: Leseengel | Datum: 22. April 2015

Gute Geschichte
Ich hatte zuvor noch keinen anderen Band um Flavia de Luce gelesen. Hatte aber schon mal einige Bücher von diesen im Blickfeld. Dass ich noch keins gelesen habe, tat dem Buch aber keinen Abbruch. Dies ist eine eigenständige Geschichte für sich - so das ich sie gut verstehen konnte. Auch die Charaktere sind so beschrieben, dass man sie sich auch ohne Vorkenntnisse vorstellen konnte. Ich denke wenn man die anderen Bücher gelesen hat, hat man noch mehr Kenntnisse über die verschiedenen Protagonisten. Teilweise wurden auch kurze Anspielungen auf andere Fälle gemacht. Aber das fand ich nicht tragisch. Trotzdem kann ich mir vorstellen, auch vorher gegangene Bände noch zu lesen - ohne dass es ihnen an Spannung fehlt.

Sprachlich ist dieses Buch relativ einfach gehalten. Die Sätze sind meist relativ kurz - und keine Schachtelsätze.
Die Wortwahl ist so, dass eigentlich jede Erwachsene Person, dieses Buch verstehen kann. Zwischendurch gibt es Begriffe aus der Chemie, die aber eigentlich auch erklärt werden. Von daher fand ich auch diese nicht schlimm. Es war auch zum Glück nicht zu viel davon. Mehr hätte es meiner Meinung nach nicht sein dürfen, sonst wäre das Buch an diesen Stellen für mich zu langweilig geworden.
Diese Begriffe, Erklärungen sind nicht unbedingt notwendig, ich denke auch wenn man den Bezug zur Chemie in dem meisten Fällen weg gelassen hätte, wäre das Buch trotzdem gut verständlich gewesen.

Der Spannungsaufbau ist vorhanden. Zunächst lernt man erstmal die Umgebung, Charaktere kennen, danach fängt es dann Stück für Stück an spannender zu werden, bis es schließlich auch seinen Höhepunkt erreicht, der lange anhält.
Ich denke es hätte schon zu Beginn ein wenig spannender sein können. Aber das tut dem Buch keinen Abbruch, denn sonst ist die Spannung vorhanden.

Die Charaktere gefallen mir auch gut. Und ich habe Lust ein weiteres Buch über Flavia und ihre Fälle zu lesen.

Fall 5: Schlussakkord für einen Mord*****

Name: Leseengel | Datum: 22. April 2015

Guter Mordfall
Auch bei diesem Buch ist Alan Bradley wieder ein toller Fall geglückt. Es war jetzt nicht übermäßig spannend, aber das habe ich von dem Buch auch gar nicht unbedingt erwartet. Ich mag einfach den Charme von Flavia, und wie sie sich immer wieder in die komischten Situationen manöviert. Irgendwie hat sie dazu Talent, und genau das macht sie aus. Auch ihre Art wie sie ermittelt und dem Täter Stück für Stück auf die Spur kommt mochte ich wieder.
Der Autor fährt da eine tolle Linie, da die Bücher sich in gewisser Weise ähneln.
Man erfährt immer ein bisschen mehr über Flavia und ihre Familie, aber das spielt eigentlich auch weniger eine Rolle wie ich finde. Klar bangt man dann mal mit ihnen, leidet vorallem auch mit Flavia. Aber das steht hier nicht so im Vordergrund wie ich finde.
Der Mordfall ist auch in diesem Buch wieder toll inszieniert und genau das gefällt mir halt auch.
Es dauert eine ganze Zeit bis die Leiche entdeckt wird, das hätte für meine Verhältnisse schneller gehen können. Aber danach wurde es dann wirklich richtig gut.
Und auch die anderen Charaktere, die in diesem Buch eine Rolle spielen, sind irgendwie toll. In manchen habe ich mich ganz schön getäuscht. Das finde ich gut so, denn das hat dann doch eine gewisse Spannung erzeugt.

Fall 1: Mord im Gurkenbeet*****

Name: Leseengel | Datum: 22. April 2015

Schwerer Einstieg
Ich muss leider sagen, dass ich in diesen Band nur schwer rein gekommen bin. Aber als ich dann richtig drin war, gefiel mir auch dieser Band gut.
Ich kann auch gar nicht so genau sagen, warum es mir so schwer gefallen ist, in die Geschichte einzusteigen. Vielleicht weil es sich alles ein wenig in die Länge zog. Es dauerte einige Zeit bis es ein wirklich spannend wurde. Ab dem Zeitpunkt hielt sich die Spannung dann aber auch gut.
Flavia gefiel mir auch in dem Band gut. Ich konnte über sie und mit ihr lachen. Hab stellenweise mitgefiebert, auch gerade ob sie es schafft die Unschuld ihres Vaters zu beweisen, und wie sie das anstellt.
Auch hier ist der Mord wieder gut durchdacht und eher außergewöhnlich, wie ich finde.
Flavia hat viel Wissen, was eher ungewöhnlich für eine elfjährige ist, gerade im Bereich Chemie, aber dafür interessiert sie sich halt. Von daher erscheint das schon noch realistisch.
Ihre Art zu ermitteln ist einfach unschlagbar, da sie gute Ideen hat, auch wennn sie sich manchmal selbst in Gefahr bringt und das auch eigentlich weiß. Gerade das macht denke ich auch viel aus.

Lustig finde ich es auch, wie sie mit ihren Schwestern umgeht, bzw diese mit ihr. Da ergibt sich schon oft die ein oder andere komische, manchmal auch brenzlige Situation. Man kann sagen, dass ihre Schwestern Flavia eher hassen, als mögen und umgekehrt genauso. Das zeigt sich auch in vielen Situationen.

Band 2 und 3 werde ich auf jeden Fall auch noch lesen. Die Rezensionen zu Band 4 und 5 sind ja schon auf meinem Blog zu finden.

Fall 2: Mord ist kein Kinderspiel*****

Name: Leseengel | Datum: 22. April 2015

Zieht sich in die Länge
Bis es zu dem Todesfall kommt, ist ca 1/3 des Buches schon durch. Das finde ich ein wenig schade. Es hätte meiner Meinung nach eher passieren können. Für mich wurde es auch erst ab diesem Zeitpunkt wirklich spannend. Vorher zog es sich so in die Länge, es ging viel um Flavia und ihre Schwestern, und den Besuch ihrer Tante. Also eher unspektakuläre Sachen. Wobei das Verhältnis von Flavia und ihren Schwestern ja nicht das beste ist und es daher schon so das ein oder andere Mal echt lustig wird. Aber halt nicht spannend.
Nachdem der Todesfall dann jedoch geschehen ist, wurde es wirklich spannend. Und ich finde es auch bei diesem Band wieder erstaunlich wie Flavia selbst ermittelt, vorallem auf welche Art und Weise. Die ist halt meist nicht so ganz üblich.
Man erfährt genau wie sie Stück für Stück ein bisschen mehr. Das finde ich gut. Auf die Lösung bin ich trotzdem nicht vorher gekommen, sondern erst als sie da auch stand. Das hat mir gefallen, weil die Spannung für mich so die gesamte Zeit über erhalten blieb.
Auch die Art wie Flavia Rubert überhaupt kennenlernt finde ich gut. Und wie genervt sie dann ist, dass ihre Tante zu Besuch kommt. Aber vieles was diesen Besuch betrifft, hätte auch abgekürzt werden können.
Manches ist halt sehr lang gezogen, dadurch fehlte auch die Spannung zunächst.
Ich mag Flavia als Charakter keine Frage. Auch in diesem Band gefällt sie mir wieder gut.

Fall 3: Halunken, Tod und Teufel*****

Name: Leseengel | Datum: 22. April 2015

Spannung garantiert
Dieser Band hat mir auserordentlich gut gefallen. Hier war es wieder recht zu Beginn schon sehr spannend. Es passiert schneller was, als in den anderen Büchern.
Flavia ist mir auch in diesem Buch wieder sehr sympathisch und auch Fenella konnte mich in ihren Bann ziehen.
Ich habe mitgefiebert ob Fenella den Übergriff überleben wird oder nicht. Und als dann auch noch ihre Enkelin hinzukommt, war das Buch für mich perfekt. Ich kann sagen, dass ich diese mal mehr und mal weniger mochte, aber das lag halt auch an dem, was sie gesagt und getan hat. Genau das war aber auch gut so.
Ich selbst bin während des Lesens nicht auf die Lösung des Rätsels gekommen - das hat mir sehr gut gefallen. Ich finde Bücher bei denen ich frühzeitig auf den Täter komme nämlich sehr langweilig. Das war hier zum Glück nicht der Fall.
Auch die Taten der Schwestern untereinander haben mich wieder sehr schmunzeln lassen.

Fall 5: Schlussakkord für einen Mord*****

Name: BeautyPeaches | Datum: 20. April 2015

very british
Am Anfang bin ich auch hier wieder sehr schwer rein gekommen, obwohl auch im
5. Band der Wortwitz nicht zu kurz kommt. Aber es ist eben "very british" und kommt sehr trocken rüber. Abgesehen von den Personen des letzten Bands sind dieses Mal noch einige Dorfbewohner von Bishop's Lacey Mitwirkende in diesem Buch. Flavia ist, nachdem sie die Leiche gefunden hat, wieder voll in ihrem Element, steckt ihre Nase überall rein und versucht natürlich den Mordfall zu lösen, sehr zum Missfallen von Inspektor Hewitt. Und dabei konnte Flavia sogar noch Dinge in Erfahrung bringen, die sie bisher selbst nicht wusste. Der Umgang mit ihren Familienmitgliedern ist in diesem Buch wärmer und freundlicher, was vielleicht auch daran liegt, dass das Anwesen verkauft werden soll und keiner weiß, wie er mit umgehen soll. Dennoch sind auch hier wieder alle zu sehr mit sich selbst beschäftigt und Flavia hat freie Bahn, um in aller Ruhe rum zu schnüffeln. Ich fand es ab dem Mordfall sehr interessant. Schnell konnte man vergessen, dass Flavia noch ein Kind ist. Miss Marple hat eine Erbin. Eine weitere neue Person ist Adam Sowerby. Er macht die Geschichte zudem noch interessanter, weil man anfangs noch gar nicht zuordnen kann, was hinter dieser Figur steckt. Ist er der, für den er sich ausgibt? Bis zum Schluss konnte man nur raten, wer hinter dem Mord steckt.
Auch das Cover ist gut gewählt. In einem dunklen Blau gehalten mit Flavia im Mittelpunkt gefällt es mir noch besser, als das vom letzten Band und trifft haargenau die Geschichte. Obwohl es mir im Buchladen nicht ins Auge stechen würde, weil es eher einem Jugendbuch ähnelt, ist es das passende Design für diese Geschichte.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten in dieses Buch rein zu finden, konnte mich der Autor mit seiner Mischung aus Jugendkrimi und englischem Humor doch für dieses Buch begeistern und es gefällt mir sogar noch besser als Band 4.

Fall 1: Mord im Gurkenbeet*****

Name: Aleshanee | Datum: 14. April 2015

Beim zweiten Anlauf hats mir doch gut gefallen :)
3,5 Sterne

Meine Meinung


Das Buch hatte ich vor einigen Jahren schon mal angetestet und hatte nicht wirklich reingefunden. Jetzt wollte ich ihm aber nochmal eine Chance geben und siehe da: manchmal erwischt man einfach den richtigen Zeitpunkt :)

Flavia de Luce ist 11 Jahre alt und alles andere als ein gewöhnliches Mädchen. Sie lebt mit ihrem Vater, Colonel de Luce und ihren beiden älteren Schwestern Ophelia und Daphne auf einem Anwesen nahe des Dorfes Bishop´s Lane im England des Jahres 1950.
Flavias Mutter starb beim Bergsteigen, als das Mädchen erst 1 Jahr alt war. Dass ihr das sehr zu schaffen macht, verdrängt die 11jährige sehr gut, doch die gehässigen und arroganten Schwestern rufen es ihr immer wieder nur zu gerne in Erinnerung. Das Verhältnis zwischen den Geschwistern ist wirklich sehr fragwürdig, denn es kommt schon mal vor, dass die beiden Älteren Flavia im Schrank auf dem Dachboden einsperren - gefesselt und geknebelt versteht sich. Doch wie aus vielen anderen brenzligen Situationen windet scih die junge Flavia mit ihrem logischen Verstand wieder heraus.
Bei ihrem Vater hat sie leider auch kaum Rückhalt. Als ehemaliger Berufssoldat ist er zwar tapfer, unbeugsam und dabei unerschütterlich britisch; aber in vielen Situationen auch angespannt, jähzornig und trübsinnig. Familiäre Liebe wird in diesem Haushalt nie wirklich gezeigt, da anscheinend jeder Angst hat, sich vor den anderen zu öffnen; ein kaltes, eher ungemütliches Heim.

Doch Flavia lässt sich davon nicht unterkriegen, denn sie hat für sich einen Rückzugsort gefunden, der sie sogar ihrer toten Mutter näherbringt: das alte Chemielabor eines Vorfahren, das im Ostflügel des Anwesens vor sich hingestaubt hat. Für ihr Alter ist sie sehr belesen und hat sich die Grundlagen und auch einiges weitere über chemische Zusammensetzungen selbst beigebracht und experimentiert dort am liebsten mit Giften jeglicher Art.

Die Handlung ist einerseits ein nebulöser Kriminalfall, dessen Lösung das Mädchen mit entschlossenem Eifer und unerschütterlichem Ehrgeiz verfolgt - aber andererseits auch die Geschichte eines einsamen Kindes, das auf seine eigene Art irgendwie versucht, mit ihrem Leben klarzukommen. Sehr oft wirkt Flavia altklug und sie kompensiert ihr Gefühl der Verlorenheit mit einem (zu) gesunden Selbstvertrauen, dass mich überraschenderweise nicht wirklich genervt, sondern einen erfrischend positiven Eindruck gemacht hat. Allerdings gab es manchmal Stellen, die mir zu sehr mit chemischen oder anderen Fachbegriffen überfüllt waren, das war dann doch etwas zu viel des guten.

Stückweise war es sehr amüsant und hat mich gut unterhalten, dann war es wieder etwas ausschweifend und gerade der Schluss hat sich ganz schön hingezogen. Insgesamt war die Schreibweise aber angenehm spielerisch, komplex und flüssig zu lesen. Der Autor lässt die Geschichte von Flavia aus der Ich-Perspektive erzählen; das hat mich Flavia und ihren Gedanken sehr nahegebracht, war aber auch ungewöhnlich mit den vielen Wortspielereien, wenn man das Alter der Protagonistin bedenkt. Aber sie ist ja auch alles andere als gewöhnlich ;)

Fazit

Eine sehr ungewöhnliche Protagonistin, die ich ins Herz schließen konnte und eine recht untypische Ermittlung, die manchmal doch einige Längen hatte. Insgesamt hat es mich aber gut unterhalten und ich bin gespannt auf die Fortsetzung.

Fall 5: Schlussakkord für einen Mord*****

Name: Kristine liest | Datum: 08. April 2015

Flavia MUSS man einfach lieben
Nachdem ich die ersten vier Bände schon so gerne gelesen habe, wurde es nun endlich Zeit für den fünften Band, vor allem da ja der Sechste (Tote Vögel singen nicht) schon in den Startlöchern steht!

Flavia ist einfach ein bezauberndes Mädchen, ich liebe ihr altkluge, oberschlaue und giftige Art, ihr Denken...
Dass der Fall, um den es hier geht, nur mäßig spannend ist, tut nicht viel zur Sache, Alan Bradley zieht einen mit seinem typischen englischen Humor und seiner leichten Schreibweise trotzdem wieder mitten in die Geschichte und in seiner Bann.
Erst nach einem guten Drittel des Buches kam wirklich mehr Spannung auf, aber irgendwie plätschert die Handlung einfach nur so vor sich hin.
Positiv fand ich, dass Flavias Familie wieder eine größere Rolle spielt, ihre große Schwester Daphne heiratet und ihr Vater will das Haus verkaufen!!!
Neben den schon bekannten Charakteren tauchen in diesem Band weitere Figuren auf, wieder liebevoll ausgearbeitete Personen, die einem schnell "bekannt" sind.

Beendet wird "Schlussakkord für einen Mord" mit einem wirklich nervenaufreibenden Cliffhanger.
Gott sei Dank kommt bald der sechste und leider auch letzte Band der wunderbaren Flavia-Reihe heraus.

Fazit:
Einmal Flavia, immer Flavia.
Einen kleinen Punktabzug gibt es für die vorhandenen Längen und die fehlende Spannung.
Daher vergebe ich 4 Sterne

Fall 4: Vorhang auf für eine Leiche*****

Name: Lese-Krissi | Datum: 10. März 2015

Flavia de Luce spielt wieder Detektivin aus Leidenschaft
Aufmachung des Buches
Wie bei allen Flavia de Luce-Romane sieht man Flavia selbst auf diesem Cover. Sie trägt ihre typischen geflochtenen Zöpfe und ein schwarzes Kleid. In einer Hand hält sie eine Filmklappe. Außerdem rollt ein Filmstreifen über das Bild und eine Kamera sowie Scheinwerfer sind auf Flavia gerichtet. Der Hintergrund ist dieses Mal in einem leichten Rotton gehalten und Schneeflocken sind angedeutet. Schließlich spielt dieses Buch auch an Weihnachten mit starkem Schneefall. Mir gefällt das Cover sehr gut und es spiegelt den Inhalt mit den genannten Elementen wider.

Inhalt
Das vierte Buch „Flavia de Luce – Vorhang auf für eine Leiche“ von Alan Bradley spielt dieses Mal zur Weihnachtszeit. Flavias Vater erlaubt es einem Filmteam über die Feiertage in ihrem großen Haus auf Buckshaw einen Film zu drehen. Dabei ist auch die berühmte Schauspielerin Phyllis Wyvern, die nach einer Überredung vom Vikar bereit ist eine kleine Sondervorstellung mit einem ihrer Schauspielerkollegen zu „Romeo und Julia“ darzubieten. Diese Aufführung findet auch auf Buckshaw statt und das halbe Dorf ist anwesend. Doch während der Vorstellung gibt es solch ein Schneefall, dass die Dorfbewohner bei Flavias Familie festsitzen und nächtigen müssen. Und dann geschieht auch noch ein Mord! Flavia beginnt wieder einmal zu ermitteln.

Meine Meinung
Nach wie vor kann ich einfach nur sagen, Flavia de Luce ist zu klug für ihr Alter ;-). So ein Wissen im Bereich der Chemie ist Wahnsinn und ihre Kombinationsgabe bei der Ermittlung eines Mordfalls ist beeindruckend. Ich bewundere sie für ihre Gabe. Chemie war nämlich ziemlich schnell nicht mehr mein Fall in der Schule. Ich verstehe manchmal nur römische Dörfer, wenn Flavia wieder mal über chemische Formeln und Zusammensetzungen spricht. Von daher sind diese Stellen im Buch für mich eigentlich nur zum Überfliegen da. Dies macht aber nichts im Gesamtverständnis des Inhalts aus. Und die Handlung ist auch dieses Mal interessant. Zwar spielt die Geschichte in diesem Roman nur auf Buckshaw und nicht sonst wo im Dorf, aber deshalb wird die Geschichte nicht langweilig.

Ein Film soll in Flavias zu Hause gedreht werden. Dabei reist ein riesiges Filmteam mit Schauspielern an und so manch Charakter erweist sich als unangenehm. Dazu kommt auch noch, dass die Familie de Luce sich ab sofort nicht mehr überall im Haus aufhalten darf. Doch Flavia findet Mittel und Wege diese Regel zu Umgehen. Schließlich ist ja auch nicht jeden Tag so ein Auflauf auf Buckshaw!

Lustig finde ich, dass Feely, Flavias Schwester, sich mehrmals vor Phyllis Wyvern zum Affen macht. Geschieht ihr schon ein wenig recht, denn sie und auch Flavias andere Schwester Daffy machen weiterhin Flavias Leben zur Hölle. Nett können die beiden nur selten zu ihrer kleinen Schwester sein.

Flavia ist wieder in ihrem Element als ein Mord geschieht. Natürlich ist sie an erster Stelle und entdeckt Hinweise, die die Polizei übersieht. Flavia ist einfach Kult! Ich könnte mir gut vorstellen, dass sie im erwachsenen Alter eine gute Detektivin sein könnte^^.

Dieses Buch ist etwas kürzer als die anderen habe ich den Eindruck und das Ende war dann doch sehr schnell da. Ein wenig mehr hätte ich mir dann doch noch gewünscht. Es kam mir zu abrupt die Auflösung. Allerdings wird es auch noch ein bisschen spannend als Flavia sich auf die Lauer nach dem Weihnachtsmann setzt… Dabei spielt Vogelleim eine größere Rolle.

Da ich das letzte Buch schon vor über einem Jahr gelesen habe, habe ich manche Hintergründe schon wieder leicht vergessen. Es werden Dinge erwähnt, da musste ich dann doch nochmal kurz nachdenken, was nochmal geschehen ist.

Mein Fazit
Detektivin in spe Flavia de Luce erhält auch dieses Mal vier Sterne von mir. Ich bin gespannt, wie es mit der Familie de Luce weitergeht. Werden die Schulden getilgt? Mal schauen…
Vielen Dank an Blanvalet für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

Fall 1: Mord im Gurkenbeet*****

Name: Mikka Liest | Datum: 09. März 2015

Konkurrenz für Holmes & Co
Flavia ist nicht die erste jugendliche Ermittlerin der Weltliteratur - aber definitiv eine der originellsten! Schon auf den ersten Seiten lernt man so einiges über sie: Sie ist 11 Jahre alt aber vielleicht der intelligenteste Mensch im Umkreis von 5 Meilen. Sie liebt Chemie mehr als alles andere auf der Welt und hat ihr eigenes Labor, in dem sie mit Vorliebe Gifte mischt. Sie führt einen erbitterten Kleinkrieg gegen ihre großen Schwestern, bei dem sich beide Seiten nichts schenken, und deswegen kann Flavia inzwischen sogar gefesselt, geknebelt und mit verbundenen Augen aus einem verschlossenen Schrank entkommen wie Houdini Junior.

Sie ist naseweis und altklug und sehr von ihrer eigenen Brillianz überzeugt. Sie kann ein kleines Biest sein, und sie hat kein rechtes Gefühl dafür, wann sie sich in ernsthafte Gefahr begibt... Aber sie kam mir vor wie ein winziger weiblicher Sherlock Holmes, und deswegen fand ich sie fantastisch! Und natürlich ist sie für die örtliche Polizei eine echte Landplage, genau wie Holmes es für Inspektor Lestrade war - das war manchmal einfach zum Totlachen. Überhaupt hatte das Buch einen großartigen Humor: zum Teil wegen Flavias staubtrockener, sarkastischer Art und zum Teil, weil sie selber gar nicht bemerkt, wie sehr sie sich benimmt wie eine kleine Diva. Es ist ein ganz feiner, intelligenter Humor, kein platter Schenkelklopfer... Wunderbar!

Flavia ist der schrullige, strahlende Star dieser Geschichte, und alle anderen Charaktere verblassen etwas in ihrem Schatten, aber meiner Meinung nach hat sie mehr als genug Ausstrahlung, um das Buch interessant und lohnend zu machen. Manchmal kommen gute Dinge wirklich in kleinen Packungen.

Die Krimihandlung ist intelligent geschrieben und war für mich kein bisschen vorhersehbar. Erst nach und nach fügen sich die Puzzleteilchen zusammen, und Flavia ermittelt mit Mut, Intelligenz und Kreativität - wobei sie manchmal auch gründlich falschliegt und erst fast zu spät realisiert, dass sie sich in tödliche Gefahr begibt... Für mich war "Mord im Gurkenbeet" ein spannender Krimi mit einer klassischen Atmosphäre, den ich sehr gerne gelesen habe!

Der Schreibstil ist anspruchsvoll, liest sich aber trotzdem flüssig und unterhaltsam. Da Flavia Chemie über alles liebt, werden natürlich öfter Experimente beschrieben und Flavia versorgt uns mit vielen kleinen Häppchen chemischen Wissens - das klingt erstmal abschreckend, wenn man sich selber nicht für Chemie interessiert, aber man muss das alles nicht wirklich verstehen... Man kann auch einfach darüber hinweglesen, ohne von der Handlung viel zu verpassen, dann liest sich das einfach wie Hintergrundatmosphäre.

Fazit:
Der Roman steht und fällt mit seiner kleinen Heldin - ob man das Buch mag oder nicht, das hängt vor allem davon ab, ob einem Flavias altkluge Art liegt oder nicht. Mir hat das Buch wunderbar gefallen: ein intelligenter, origineller Krimi mit einem guten Spannungsbogen und (für mich) genau dem richtigen Tempo.

Fall 5: Schlussakkord für einen Mord*****

Name: Biene Ma | Datum: 02. März 2015

Wieder ein Genuss von einem Buch
Und schon wieder konnte mich Alan Bradley absolut begeistern!

Mit diesen Anfangsworten ist eigentlich alles gesagt, aber ich will doch noch ein bisschen drum herum reden, damit ihr versteht warum denn jetzt wieder :)


Flavia ist gewohnt pfiffig und denkt um zehntausend Ecken die selbst mir, die gerne viel zu verschlungen denkt und sich in ihren eigenen Hirnwindungen verknotet, zu kompliziert. Das sorgte immer wieder für amüsante Situationen, wenn Flavia irgendetwas erklärte, als wäre es selbstverständlich und völlig klar, und ich stand da und fühlte mich dumm. Wie sagte... ich glaube es war ihr Vater... in diesem Roman zu ihr: "Flavia, du bist ein Genie." Manche kritisieren ja, dass Flavia für ihr Alter viel zu schlau und erwachsen wirkt. Ich persönlich finde das sie zwar ungewöhnlich begabt und intelligent ist, aber sie ist nun mal nicht wie der Durchschnitt (das sie hochbegabt ist wurde zwar so nie gesagt aber es ist finde ich eigentlich offensichtlich). Wenn ich von so jemandem lesen will, suche ich mir ein anderes Buch. Das macht für mich einfach einen Teil des Charmes der Geschichte aus. Flavia ist dennoch auch nur ein junges Mädchen mit Träumen und Ängsten, was sie wieder greifbar macht.


Der Fall war diesmal wieder ganz anders strukturiert als im vorherigen Band, diesmal gab es keine große Vorgeschichte um den Mordfall, was mir auch mal wieder ganz gut gefiel. Die Szenen und Tatsachen fließen ineinander und man erhält einen nicht gerade blutigen, aber sehr interessanten und unterhaltsamen Krimi, der authentisch (okay, für einen Mordfall ist das vielleicht das falsche Wort) wirkt.


Wieder waren viele Personen verwickelt, die jeweils ihre ganz eigene Geschichte zu erzählen hatten und teilweise noch haben, besonders in Bezug auf Flavias Familie. Besonders ihre Schwestern Daffy und Feely finde ich sehr interessant und bin gespannt, was aus ihnen wird, genauso wie bei Flavias Vater. Auch Dogger, der sagen wir das Mädchen für alles im Haus der Familie ist und die Köchin Mrs. Mulett sind mir mittlerweile ans Herz gewachsen. Allein um wieder mehr von ihnen zu erfahren, werde ich Band 6 so bald wie möglich lesen.


Auch die Spannung leidet keineswegs darunter, das mit diesem Buch bereits der fünfte Teil der Reihe begonnen hat. Ich kann einfach immer wieder in Flavias Geschichten eintauchen und mich mit ihr zusammen am Knobeln versuchen (Betonung liegt hierbei auf "versuchen" xD), es wird nie langweilig. Die Mordfälle sind immer wieder neu und spannend. Außerdem ist es durch Alan Bradleys leichten, humorvollen Schreibstil der Flavias Charakter so gut wieder spiegelt, für mich immer wieder ein Genuss über Mord und Totschlag zu lesen und das hat davor noch kein Autor geschafft! Ich will die nächste Leiche! (Jaa, ich drehe durch. Liegt nur an dem Buch :))


Das Buch war wie alle anderen Bücher der Reihe ein 5-Sterne-Buch, aber wieder ganz anders als die anderen. Die Bücher vermitteln für mich mittlerweile wirklich ein Gefühl von Zuhause, aber sie sind wirklich unterschiedlich und immer wieder kommen neue Dinge dazu die die Welt um Buckshaw, Flavia und ihre Familie noch interessanter machen und die Puzzleteile vervollständigen. Denn am Ende wartet diesmal ein wirklicher Cliffhanger, mit dem ich so niemals gerechnet hätte! Jetzt kann ich es nicht erwarten, dass der sechste Band als Taschenbuch erscheint... leider dauert das noch eine ganze Weile. Gibt es für diese Ausgabe eigentlich schon einen Erscheiungstermin, weiß das jemand?

Fall 6: Tote Vögel singen nicht*****

Name: Christian | Datum: 02. März 2015

Schöne Fortsetzung
Die elfjährige Hobbydetektivin Flavia hat in "Tote Vögel singen nicht" bereits ihren sechsten Fall (wer hätte das gedacht). Auch dieses überzeugt das Buch durch eine sympatische Heldin, britischen Humor und viel Hintergrundinformationen.

Die Story:
Am Ende des letzten Falles wurde es ja bereits angekündigt: Flavia's Mutter Harriet kehrt zurück. Nachdem sie jahrelang verschollen war, wurde sie letztendlich tot in Tibet aufgefunden. Bei der Ankunft im Bahnhof von Bishop’s Lacey geschieht ein Unglück: Ein junger Mann gerät vor den Zug und stirbt. Die aufmerksame Flavia ahnt jedoch, dass hier jemand nachgeholfen haben muss. Im sechsten Band der Reihe erkundet Flavia die Vergangenheit ihrer Eltern und deckt dabei so manche dunklen Familiengeheimnisse auf. Am Ende gibt es wieder einen spannenden Showdown und einen Aufhänger für den kommenden Fall.

Meine Meinung:
Alan Bradley bietet in diesem Band ganz viele Hintergrundinformationen zu den mittlerweile bekannten Einwohnern von Bishop’s Lacey. Der eigentliche Fall gerät da zwar zeitweise in den Hintergrund, aber das Buch lässt sich trotzdem flüssig lesen und wird nie langweilig. Am Ende des Buches klärt sich so einiges auf und der kommende Roman kann eine andere Richtung einschlagen (ich sage natürlich nicht weshalb). Und wie immer: Die Gestaltung des Covers ist mal wieder sehr gelungen. Die sieben Bände lassen sich nicht nur gut lesen, sie sehen auch einfach super aus!
Ein kleiner Nachteil kann jedoch sein, dass man am besten die anderen Flavia- Bücher gelesen haben sollte...

Fazit:
Schöne Fortsetzung der Reihe mit einem Fall, der eher im Hintergrund stattfindet. Stattdessen wird Flavia's Familiengeschichte enthüllt und eine neue Richtung eingeschlagen. Der bildhafte Schreibstil und die tollen Charaktere überzeugen auch im mittlerweile siebten Band. Da ich mir etwas mehr Spannung und Inhalt gewünscht hätte (das Buch war mir ein bisschen zu kurz), ziehe ich einen Stern ab und vergebe 4 Sterne!

Fall 1: Mord im Gurkenbeet*****

Name: Henrik (zu ende gelesen.) | Datum: 27. Februar 2015

Pfiffige Geschichte mit einem tollen Charakter und ganz viel Chemie..
Meinung

Wer hat sich nicht in dieses Cover verliebt? Die arme, unschuldige Flavia, die vor einem Sessel steht und mit ihrem Gesicht einen anschaut, ist das nicht niedlich? Ich meine, was soll ich groß dazu sagen, mir gefällt dieses Cover. Damit hat sich das! :D

Ich stelle mir immer vor, wenn ich die Augen schließe und durch Bucksahw laufe, dass die grünen Wiesen und die vielen Blumen um mich herum echt sind. Ich versuche mich regelrecht in die Lage hineinzuversetzen und versuche die Umgebung zu sehen und zu spüren. Nur ist es mir in diesem Buch irgendwie schwer gefallen, mich wirklich darauf zu konzentrieren, was hinter allem steckt, ich habe die vielen tollen Orte übersehen und habe nur Fetzen im Kopf. Ich vermisse hier fast den Bezug zur Umgebung. Das Einzige, was mich wirklich begeistern konnte, war Flavias Chemielabor! Das war der wohl beste Raum, den es überhaupt gab! Leider kam dieser etwas kurz und ich hoffe, dass ich im nächsten Band wieder zu Besuch kommen darf!

Das sich Geschwister immer das Leben zur Hölle machen müsse, werde ich nie verstehen, denn so ist es auch in diesem Buch. Flavias Geschwister Ophelia und Phoebe, haben immer einen Plan gehabt, wie sie Flavia eins auswürgen können. Nur hatte Flavia den entscheidenden Vorteil der Chemie und hat auch kaum gezögert, sich etwas unauffällig zusammenzubrauen und es ihren Schwestern heimzuzahlen. Sehr lustig!
Der Vater von Flavia wirkt dagegen eher trostlos und grau, er hat eine sehr zurückgezogene Haltung und ist kaum erreichbar. Ich finde so Charaktere immer ganz interessant aber auch gleichzeitig schwierig, da man die Entwicklung sich nur schwer vorstellen kann. Und somit immer eine gewisse Ungewissheit garantiert hat.
Aber auch Dogger und Mrs. Mullet haben eine sehr angenehme Rolle, weswegen ich sie kaum aus der Geschichte wegdenken könnte.

Der Schreibstil ist eigentlich leicht zu lesen, aber um es richtig zu verstehen, muss man manchmal mehrmals nachdenken, um auch wirklich den Witz verstanden zu haben, oder so ähnlich. Dieses Buch ist getränkt von Humor, nur ist es nicht immer leicht, diesen auch gleich zu erkennen. Ich denke, dieses Buch eignet sich aufgrund dessen viel mehr als Hörbuch. Ich konnte mir einige Schmunzler nicht verkneifen und habe Flavia für ihre Art geliebt. Alan Bradley hat ein sehr gutes Feingefühl für Details in Charakteren, was man nur bewundern kann.

Dieses Buch macht es mir gar nicht leicht, es überhaupt zu bewerten. Ich wusste lange nicht, wie es mir gefallen soll und ob überhaupt. Aber so, wie ich es verschlungen habe, kann es ja so schlecht nicht gewesen sein. Ich bin mir allerdings noch ziemlich unschlüssig, weswegen ich mir sage: Das war der erste Band, das war der Anfang von etwas, das fortgeführt wird und du sollst dich beim nächsten Band am Besten überraschen lassen. Immerhin hat mir die Geschichte an sich zugesagt und ich fand die Idee gar nicht schlecht, denn so kann man durchaus auch noch ein paar Fakten erlernen, die man so noch nicht wusste. (Natürlich durch Recherchen um den Wahrheitsgehalt zu prüfen!)

Bewertung

Ich gebe diesem Buch, da ich damit meine Schwierigkeiten hatte nur drei von fünf möglichen Sternen. Mehr wäre hier für mich unangebracht, da ich mir absolut unschlüssig bin aber auch keinen wirklichen Grund habe, etwas daran zu kritisieren.

Ich möchte allerdings der Reihe eine Chance geben und nicht gleich sagen, dass es nichts für mich ist. Vielleicht steige ich auch wirklich um auf das Hörbuch und versuche so weiter zu kommen.

Fazit

Der nächste Band wird vielleicht besser und somit schließe ich vorerst mal mit diesem Buch ab. Vielleicht wird es ja besser!
Empfehlen kann ich es natürlich wie immer jedem mit Interesse oder auch gerne sagen, dass das nicht nur für Kinder und Jugendliche gemacht ist, sondern auch gut für Erwachsene geeignet ist.

Fall 6: Tote Vögel singen nicht*****

Name: Sonja | Datum: 02. Januar 2015

Flavia zeigt es allen
INHALT:
Flavias Mutter kehrt heim! Wie? In einem Sarg. Bei der feierlichen Gedenkstunde am Bahnhof kommt es jedoch zu einem Todesfall und was wollte Churchill bloß von Flavia? Fragen über Fragen, die von der bereits erfahrenen Hobbyermittlerin Flavia gelöst werden müssen.

FAZIT:
Obwohl ich die vorherigen fünf Bände (s. HIER - http://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2012/03/alan-bradley-bibliografie.html) geliebt und verschlungen habe, fühlte ich mich ein wenig in die Geschichte hinein gestoßen. Denn die erwartete Rückkehr der verschollenen Mutter kam ohne Ankündigung: Der Leser war einfach mittendrin.

Zu Flavia, ihrer Familie und den Dorfbewohnern muss man nicht viel sagen; die skurrile Umgangsweise der Personen untereinander und die Dialoge sind einfach einzigartig.

Gefördert durch das Cover bin ich immer noch der Meinung, Flavia ist eine Kreuzung aus Kalle Blomquist und Wednesday Adams!

Ihre detektivische Spürnase arbeitet dauerhaft auf Hochtouren und so versucht sie den Tod der Mutter und die Geschehnisse auf dem Bahnhof zu entschlüsseln. Dabei lösen sich einige Rätsel aus den Vorbänden auf und zeigen große Änderungen für die Zukunft auf. Ich bin gespannt. Denn bei solchen Reihen ist schließlich auch die Weiterentwicklung der Charaktere wichtig.

England in der Nachkriegszeit und Flavias Begeisterung für die Chemie sind hier ebenfalls hervorzuheben. Denn beides setzt der Autor gekonnt ein, um den Leser zu fesseln: 4 von 5 Punkten aufgrund der anfänglichen Startschwierigkeiten.

http://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2015/01/alan-bradley-flavia-de-luce-tote-vogel.html

Fall 6: Tote Vögel singen nicht*****

Name: Kristine Scherm | Datum: 15. Oktober 2014

Grandiose Flavia
Endlich geht es weiter mit der Geschichte um die wunderbare kleine Flavia de Luce.
Und was soll ich auch anderes sagen, als über die voraus gegangenen Bände? Wieder erzählt Alan Bradley in seiner ihm eigenen, irgendwie typisch englische Art auf eine Weise, dass Kinder und Erwachsene gleichermaßen seine Bücher mit großem Vergnügen lesen.
Ich mag hier nun gar nicht weiter auf den Inhalt eingehen aus Angst, zu viel zu verraten und so anderen den Spaß zu verderben. Nur so viel sei gesagt:
Sowohl einige offene Fragen als auch die Homepage zeigen eindeutig, dass es weiter geht mit Flavia!

Wer immer noch nicht in die Reihe eingestiegen ist, sollte dies nun wirklich endlich nachholen und am Besten einen "Flavia-de-Luce-Lesemonat" einlegen!

Diese Bände sind bisher erschienen:
1. Mord im Gurkenbeet
2.Mord ist kein Kinderspiel
3.Halunken, Tod und Teufel
4. Vorhang auf für eine Leiche
5. Schlussakkord für einen Mord
6. Tote Vögel singen nicht

Und selbstverständlich gibt es 5 volle Sterne für die bezaubernde Flavia!